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Sturmflaute ein wesentlicher Grund für das Schalker Tief

Guido Burgstaller
Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Beim 1. FC Union Berlin unternimmt der FC Schalke 04 am Wochenende den nächsten Versuch, sein langes Tief von mittlerweile elf sieglosen Spielen zu beenden. Damit an der Alten Försterei der erhoffte Dreier gelingt, müssen aber zwingend Tore her. Und genau damit haben die Königsblauen ihre liebe Mühe.

Nur die letzten Drei der Tabelle haben seltener getroffen als Schalke, das bei 34 Treffern auf einen mauen Schnitt von 1,17 Toren pro Spiel kommt. Besonders erschreckend ist die Ausbeute der letzten Wochen mit nur drei Toren in den jüngsten elf Spielen. Ein wichtiger Faktor für diese Flaute ist sicherlich das Fehlen von Suat Serdar und Amine Harit, den mit sieben bzw. sechs Treffern besten Schalker Torschützen.

Benito Raman mit vier Treffern der beste Schalker Stürmer

Allerdings handelt es sich bei Serdar und Harit um Mittelfeldspieler, die zwar auch, aber nicht in erster Linie für Tore zuständig sind. Das gilt vielmehr für die Schalker Angreifer, die aber durch die Bank zu wenig Torgefahr verströmen. Während der im Winter an den 1. FC Köln verliehene Mark Uth dort bereits auf fünf Treffer und vier Vorlagen kommt, bringt es Benito Raman als gefährlichster Schalker Angreifer nur auf vier Tore – in der gesamten Saison.

Ahmed Kutucu, unter Trainer David Wagner bislang nur als Joker gefragt, verbucht immerhin drei Tore. Für Rabbi Matondo und Michael Gregoritsch steht unterdessen jeweils nur ein Treffer zu Buche. Und Guido Burgstaller ist auch fünf Runden vor Schluss noch ohne jegliches Saisontor.

Die Schalker Krise auch an den Angreifern festzumachen, ist unter dem Strich ein logischer Schluss. Ebenso, dass im Sommer auf dem Transfermarkt etwas passieren muss.