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Nun doch wieder Nübel im Schalker Tor?

Alexander Nübel
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Zumindest die Süddeutsche Zeitung macht sich derartige Gedanken – und diese ist in Sachen Schalke 04 in der Regel gut informiert. Eigentlich ist Alexander Nübel schon endgültig auf Schalke aussortiert. Zum einen sind es nur noch wenige Spieltage, bis er ohnehin zum FC Bayern München wechselt.

Und zum anderen hatte er sich selbst zuvor mit einigen Patzern auch sportlich ins Abseits gestellt. Der Wechsel zu Markus Schubert als erstem Mann im Tor schien nicht mehr nur allein deshalb gerechtfertigt, weil Alexander Nübel bei den Schalke-Fans in Ungnade gefallen war. Auch Punkte oder zumindest Moral im Kader schienen Nübels Auftritte den Club weiter zu kosten.

Nun stellte sich aber heraus, dass sein Nachfolger Markus Schubert mit der Aufgabe in einem Bundesliga-Tor generell überfordert sein könnte. Abschließend lässt sich das bei einem derart desolat auftretenden Team wie dem aktuellen des FC Schalke 04 wohl nur schwerlich beurteilen.

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Schubert erneut glücklos im Schalker Tor

Doch einen Rückhalt stellt Schubert in diesen schwierigen Zeiten ganz sicher nicht da. Man muss ihm nicht alle seine unglücklichen Aktionen vorrechnen, seit die Bundesliga ihren Betrieb wieder aufgenommen hat. Der Gesamteindruck ist einfach verherend und zumindest in Düsseldorf hätte man wohl ohne Schuberts erneut unsicheres Auftreten nicht verloren.

So formuliert die Süddeutsche Zeitung dazu: „Dann trat Schubert in Aktion und leistete die Vorarbeit zu Rouwen Hennings Ausgleich. Typisch war, dass Schubert in einem einzigen Augenblick das Richtige und Falsche zugleich tat: Er schaffte es, den platzierten Schuss von Kaan Ayhan aufzuhalten, aber er schaffte es nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu entfernen.“

Gleichzeitig spricht man Schubert zwar davon frei, der Alleinschuldige an dieser Szene und auch nicht an der neuerlichen Niederlage zu sein. Einen Wechsel im Tor der Gelsenkirchener bringt man mit diesem Text zumindest aber wieder ins Spiel.

Und eines wäre bekanntlich sicher: Vor dem Zorn der Fans müsste sich Alexander Nübel in den verbleibenden wenigen Bundesliga-Spielen in dieser Saison nur in den sozialen Medien fürchten, nicht aber in den Stadien. Zumindest dieses Gegen-Argument für einen neuerlichen Wechsel zurück zu Nübel existiert nicht mehr. Ob Trainer Wagner aber wieder eine Baustelle aufmachen wird, nachdem er ohnehin wegen seiner mutlosen Spielweise in Düsseldorf noch schärfer als zuvor in der Kritik steht, bleibt vorerst offen.