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Ex-Coach Weinzierl kommentiert Augsburg-Spiel bei Amazon

Markus Weinzierl
Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Ganz neu in der Palette der Anbieter von Live-Übertragungen ist Amazon Prime. Dieser Dienst wird auch die Partie des FC Schalke 04 gegen den FC Augsburg am Sonntag (Anstoß 13.30 Uhr) übertragen. Als besonderes Bonbon konnte man dafür den Ex-Schalke-Trainer Markus Weinzierl als Co-Kommentator von Benni Zander gewinnen können.

Fachlich wird Markus Weinzierl sicher eine Menge beizusteuern haben. Arbeitet er doch seit seinem verletzungsbedingten Karriereende als Spieler im Jahr 2005 als Trainer. Zunächst jeweils vier Jahre bei Jahn Regensburg und anschließend vier Jahre beim FC Augsburg, mit durchaus guten Erfolgen. Die daraufhin erfolgte Verpflichtung durch den FC Schalke 04 zur Saison 2016/17 war allerdings keine, die in guter Erinnerung blieb. Nur Rang 10 gelang ihm mit einer Mannschaft, von der man durchaus mehr erwarten konnte. Und durch seine eher kühlere Art hatte er auch nicht allzu viele Sympathien auf Schalke gewonnen.

Dennoch gibt es also am Sonntag nun ein zumindest akustisches Wieder“sehen“ für die Fans mit dem früheren Trainer, wenn die aktuelle Mannschaft gegen den FC Augsburg antritt. Was natürlich aufgrund der gerade genannten vierjährigen Amtszeit von Markus Weinzierl beim Gegner der Schalker doppelt reizvoll ist.

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Wenig Erfolg auf Schalke: Markus Weinzierl

Wer ohnehin schon Kunde bei Amazon Prime ist, kommt kostenlos in den Genuss dieser Übertragung. Dies gilt übrigens auch für alle Fußballfans in Österreich, in der die deutsche Bundesliga vielfach mehr Interesse weckt als die heimische Bundesliga. Dass mit Guido Burgstaller ein Österreicher schon länger auf Schalke tätig ist, wird da eher weniger einen Einfluss haben – zu selten kommt dieser zum Einsatz und noch seltener zum Torerfolg.

Was den Schalkern aber am Sonntag unbedingt gelingen sollte, um die Kehrtwende der bislang völlig verkorksten Rückrunde zu schaffen. Zwar versichert man allerorten auf Schalke, dass Trainer David Wagner nicht infrage gestellt werde. Er sei kein anderer Trainer als in der Hinrunde. Tatsächlich aber ist es fraglich, ob sich Wagner noch eine weitere Niederlage, wieder ohne eigenes Tor zumal, erlauben könnte. Zu desolat war die Vorstellung seines Teams beim Re-Start am Samstag in Dortmund. Immerhin dürfte man mit dem FC Augsburg ein Team auf Augenhöhe empfangen. Begleitet also von den Einschätzungen von Markus Weinzierl.