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Torhüter Schubert nach Patzern in deutlicher Kritik

Markus Schubert
Foto: TF-Images/Bongarts/Getty Images

Die ganze Mannschaft hat am Samstag in Dortmund das Spiel verloren. Ein ideenloser Auftritt, bei dem man sich zu dem defensiv sehr anfällig zeigte. Noch schlimmer aber waren die erneuten Patzer von Torhüter Markus Schubert. Selbst Trainer David Wagner sprach diese in der Öffentlichkeit klar an. Es werden harte Zeiten für Schubert.

Hart ins Gericht ging David Wagner nach den fürchterlichen 90 Minuten im Revierderby und dem noch fürchterlicheren Auftritt von Markus Schubert. Dabei will man eine neuerliche Torwart-Diskussion auf Schalke eigentlich dringend vermeiden. Schon der Wechsel vom eigentlichen Stammtorhüter und zu Beginn der Saison noch Kapitän des Teams, Alexander Nübel, zum FC Bayern München hatte viel unnötige Ruhe in den Club gebracht. Dann gab es zunächst eine Rochade im Tor, bei der Schubert Nübel ersetzte, weil dieser nach Roter Karte lange gesperrt war. Die kurzzeitige Rückkehr von Nübel endete mit Patzern auf dessen Konto und Fanrufen gegen ihn. Daraufhin wechselte David Wagner wieder zurück zu Markus Schubert als Nr. 1, während Nübel einen Stammplatz auf der Ersatzbank erhielt. Nun will man nicht schon wieder wechseln, obwohl das vielleicht hilfreich sein könnte, eine bislang völlig verkorkste Rückrunde noch halbwegs – nämlich mit der Qualifikation für die Europa League – zu retten.

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Katastrophen-Pass vor dem 0:2

Für die allermeisten Beobachter war Schubert sowohl beim 0:2 als auch beim 0:3 keineswegs schuldlos. Trainer David Wagner erwähnte aber wohl gnädigerweise nur einen der beiden Fehler. „Schubi ist mitverantwortlich für das zweite Tor, das hat jeder gesehen. Das gehört zur Entwicklung dazu, wir werden weiter mit ihm arbeiten.“ Damit nahm Wagner einer möglichen, wiederaufkeimenden Torwartdiskussion sehr rasch den Wind aus den Segeln.

Dennoch fragen sich so manche Beobachter, wie viele Punkte die Leistungen von Schubert noch kosten werden – oder zumindest sich negativ in der Höhe der Niederlagen auswirken werden. Schon 13 Gegentreffer erhielt Schubert in seinen erst 7 Spielen in dieser Saison. Beim 0:5 gegen den FC Bayern patzte er ebenso bei zwei Toren wie gestern bei Borussia Dortmund. Diese Partien hätte man aber auch ohne diese Fehler verloren. Punkte kostete hingegen Schuberts fünfter Patzer beim 1:1 in Wolfsburg. So manches Profi-Torhüters Karriere wäre nach dieser hohen Fehlerquote schon beendet, nicht so im Falle von Markus Schubert.