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Langjähriger Schalker Jefferson Farfan mit Coronavirus infiziert

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Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

So manch Schalker Fan wusste gar nicht, dass Jefferson Farfan noch als Fußballprofi aktiv ist. Von 2008 bis 2015 spielte der Peruaner im Trikot des FC Schalke 04, ehe er nach einem kurzen Intermezzo in den VAE bei Lokomotive Moskau landete. Dort hat er sich nun mit dem Coronavirus infiziert, ist aber laut eigenen Angaben vorerst symptomfrei.

Das berichtet sein aktueller Club via Internet. Die Nationalmannschafts Peru, für die Jefferson Farfan bereits seit 2003 (!) aktiv ist, sendete ihm auf Twitter viel Kraft. Die scheint der Rechtsaußen aber wohl zumindest aktuell gar nicht zu benötigen. „Gott sei Dank fühle ich mich super-gut, stark und ruhig“, ließ er die Welt und vor allem seine Fans wissen. Er habe sich in häusliche Quarantäne begeben, aber er sei weiterhin glücklich und wisse zu schätzen, dass es ihm gut geht.

Russland ist eines der Länder, die weltweit am meisten Infektionen melden. Anders als in der Bundesliga war der Spielbetrieb in der russischen Liga erst einige Zeit später abgebrochen worden. Offenbar hat man dort zu spät reagiert. Nun zählt also auch der Ex-Schalker, der 170 Ligaspielen 39 mal für den FC Schalke 04 traf, zu den Infizierten.

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Farfan bei seiner Rückkehr nach Schalke mit Lok Moskau in der Champions League 2018.

Farfan ist in häuslicher Quarantäne

In Russland ruht die dortige Premjer Liga wegen der Corona-Krise. Aktuell befindet sich Lok Moskau bei nur acht ausstehenden Spieltagen auf Rang 2 der Tabelle. Sollte die Liga wie angedacht ab dem 21. Juni fortgesetzt werden, könnte der 35-Jährige also noch Meister in Russland werden, was ihm in seiner Zeit in Russland bereits im Jahr 2018 gelang. Allerdings beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Zenit St. Petersburg bereits 9 Punkte.

Von Schalke war Farfan im Jahr 2015 im Unfrieden geschieden. Anstatt seinen damals wegen einer Verletzung bestehenden Trainingsrückstand in Gelsenkirchen aufzuholen, reiste Jefferson Farfan zur Nationalmannschaft von Peru, mit der er die Copa America absolvierte. Das führte letztlich zur Trennung des langjährigen Stammspielers. Bei den Fans fiel eher deswegen allerdings zumindest nicht komplett in Ungnade, weshalb diese Nachricht einiges an Anteilnahme unter den Schalker Fans auslöste.