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Vor Revierderby: Alle Spieler tragen Einschränkungen mit

FC Schalke 04
Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images

Der Club hatte seinen Spielern freigestellt, ob sie die Quarantäne bis zum Revierderby antreten und weitere Einschränkungen ihrer Bewegungsfreiheit sowie die ihrer Familienmitglieder akzeptieren. Doch bislang ist kein Spieler mit dem Anliegen vorstellig geworden, die bereits begonnene Quarantäne nicht mitmachen zu wollen. Somit kann Trainer David Wagner in Dortmund bis auf den Verletzten Ozan Kabak personell aus dem Vollen schöpfen.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass der Verein in Person von Jochen Schneider den gesamten Kader in Kleingruppen in sein Büro gebeten und diese Option dort erklärt hätte. Kein Spieler müsse diese Bestimmungen mittragen oder in den Pflichtspielen des FC Schalke 04 auflaufen. Doch niemand aus dem gesamten Kader verweigerte dem Club in dieser so elementar wichtigen Situation die Gefolgschaft.

Für die Partner und Kinder oder sonstige im Haushalt der Spieler lebende Menschen bedeutet dies allerdings, dass diese sich testen lassen oder genau Buch führen müssen, welche anderen Personen sie kontaktiert haben. Zudem müssen alle Spieler bis zum Revierderby völlig auf Kontakt zur Außenwelt verzichten. Sie befinden sich bereits in einem Hotel auf dem Vereinsgelände, nur 250 Meter von den Trainingsplätzen entfernt.

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Schalke schläft im eigenen Hotel

Trotz aller Strapazen, die die Spieler nun auf sich nehmen müssen, sei die Stimmung im Kader aber positiv. Anders als seit Beginn der Unterbrechung der Bundesliga habe man nun schließlich wieder ein konkretes Ziel vor Augen. Und dieses steht sogar bereits in fünf Tagen, am kommenden Samstag mit dem Spiel bei Borussia Dortmund an.

Erst danach, natürlich unabhängig vom Ausgang des Revierderbys, dürfen die Schalker Spieler wieder ihre Familien treffen. Wobei trotz aller Prophylaxe des Hygieneplans der DFL immer noch nicht endgültig sicher ist, ob die Partie tatsächlich über die Bühne gehen wird. Ein einziger positiver Test auf Covid-19 – und die Entscheidung darüber, wie nun verfahren wird, läge bei den jeweiligen Gesundheitsämtern in den Wohnorten der betroffenen Spielern. Dabei ist es natürlich irrelevant, ob ein Schalker oder ein Dortmunder Spieler infiziert wäre.

Dass man auf Schalker Seite nicht alles getan haben wird, um genau dies zu vermeiden, wird niemand behaupten können. Was somit auch für alle Spieler im Kader der Schalker gilt.