Bundesliga

Peter Neururer beendet Trainerkarriere in Deutschland – außer Schalke ruft an

Peter Neururer
Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Am 13. November 1990 als Tabellenzweiter der 2. Bundesliga auf Aufstiegskurs liegend von Präsident Günter Eichberg überraschend entlassen worden zu sein, war für Peter Neururer ein herber Schlag. Der bereits zuvor entstandenen Liebe des Trainers zum FC Schalke konnte diese Demission aber nichts anhaben. Bis heute ist Neururer S04 emotional eng verbunden. Nun beendete der 65-Jährige zwar seine Trainerkarriere auf nationaler Ebene, nicht aber ohne sich ein Hintertürchen offen zu lassen – für Schalke.

„Mit dem 1. Mai ist klar, dass ich in Deutschland nicht mehr als Trainer oder Sportdirektor infrage komme“, erklärte Neururer gegenüber „Sky Sport News HD“. Vielmehr arbeitet der langjährige Bundesliga- und Zweitliga-Coach künftig als Berater von Spielern und Trainern: „Ich habe mich der Stölting Service Group angeschlossen und bin da ab 1. Mai im Bereich Personal und Sportmanagement unterwegs.“

Auslandsengagement weiter nicht ausgeschlossen

Zuvor hatte Neururer ein Angebot als Nationaltrainer eines europäischen Verbandes abgelehnt. Ein Engagement als Coach im Ausland schließt der zuletzt 2014 für den VfL Bochum tätige Fußball-Lehrer derweil weiterhin nicht aus. Wahrscheinlich ist es aber wohl nicht, Neururer noch einmal an der Seitenlinie zu sehen. Es sei denn, der FC Schalke 04 würde sich melden: „Die können jederzeit anrufen. Es gibt immer Ausnahmen, die man machen kann.“

Daraus, dass Schalke wie auch der 1. FC Köln und der VfL Bochum einen festen Platz in seinem Herzen hat, machte Neururer nie einen Hehl. Dass es tatsächlich zu einem Comeback als Coach bei S04 kommt, darf man aber getrost als praktisch ausgeschlossen bezeichnen.