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Medien: Schalke steuert auf eine Insolvenz zu!

FC Schalke 04
Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Die anhaltende Corona-Krise wird immer mehr zu einem existenzbedrohenden Problem für den FC Schalke 04. Wie der „kicker“ berichtet, steuern die Knappen geradewegs auf eine Insolvenz zu, sollte sich die aktuelle Lage in den kommenden Wochen und Monaten weiterhin zuspitzen.

In den vergangenen Wochen gab es immer wieder Medienberichte, dass zahlreiche Bundesliga-Klubs im Zuge der Corona-Krise durchaus existenzbedrohende Probleme erhalten könnten. Nach Informationen des „kicker“ ist der FC Schalke 04 ein potenzieller Kandidat.

Schalke ist auf die TV-Gelder angewiesen

26,1 Mio. Euro Verlust hat der FC Schalke 04 im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftet. Das satte Minus steht in keinem Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Krise. Schuld an dem Verlust sind vor allem die ausbleibenden Einnahmen aus dem internationalen Geschäft und die zurückgegangenen Erlöse aus Spielerverkäufen. Die Zeiten, in denen man regelmäßig in der Champions League gespielt hat und Superstars wie Leroy Sane und Julian Draxler für gutes Geld verkauft hat sind schon längst vorbei.

Wie der „kicker“ berichtet, könnte die Corona-Krise zum „Brandbeschleuniger“ in Sachen Zahlungsunfähigkeit für Schalke werden. Transfererlöse und regelmäßige Einnahmen aus de Europapokal wird es auch in diesem Geschäftsjahr nicht geben. Sollte es zum Wegfall der TV-Gelder im Rahmen von Corona kommen, steuern die Knappen laut dem Fachmagazin auf eine Insolvenz zu.

Auch der vereinbarte Gehaltsverzicht und mögliche Rettungskredite von AR-Chef Clemens Tönnies könnten demnach nicht mehr ausreichen um S04 vor einer „akuten Schieflage zu bewahren“.

Vorstand Alexander Jobst hatte zuletzt noch betont, dass man durchaus positiv gestimmt sei trotz der aktuellen Lage: „Wenn wir im Mai die Saison fortsetzen können, dann sind wir auch zuversichtlich. Wir sind positiv gestimmt, dass wir die Krise meistern werden“. Der Marketingvorstand warnte jedoch zwischen den Zeilen damit, dass es ganz schnell „potenziell existenzbedroht“ werden kann.