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Ab heute: Schalke 04 trainiert wieder – in Siebener-Gruppen

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Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Das macht sicher allen Fans des glorreichen FC Schalke 04 ein wenig Mut. Heute haben die „Knappen“ nach Wochen im Home Office das echte, physische, gemeinsame Training wieder aufgenommen. Aufgrund der weiter grassierenden Corona-Pandemie gibt es zwar Einschränkungen. Aktuell dürfen sie maximal in Siebener-Gruppen zusammen arbeiten. Aber immerhin: Der Ball rollt wieder auf Schalke.

Da die behördliche Genehmigung für diese Konstellation von jeweils sieben Spielern pro Kleingruppe vorliegt, muss Trainer David Wagner sich auch nicht mehr darauf beschränken, nur Zweier-Teams vor Ort zu coachen. Ein im Training immer noch gerne verwendetes „Fünf gegen Zwei“ ist also bereits wieder möglich. Ebenso andere Trainingsformen, die zumindest in Ansätzen Situationen aus einem richtigen Fußballspiel beinhalten können. Dennoch will man weiterhin einen gewissen Mindestabstand wahren, weshalb solche Trainingsformen zurzeit wohl noch eher unwahrscheinlich sind.

Allerdings muss sich weiterhin jeder Profi einzeln in der Kabine umziehen, wonach jedes Mal ein Putzfrau die Kabine reinigt, ehe der nächste Spieler die Kabine betreten darf. Diese etwas seltsam anmutende Vorschrift gilt nun bis auf Weiteres auf dem Vereinsgelände am Berger Feld. Den Profis wird es recht gleich sein. Sie sind erlöst aus ihrer Zwangsisolation – anders als viele andere Bundesbürger dürfen sie wieder Sport in Gruppen treiben. Da das ihr Beruf ist, ist diese Ausnahme nachvollziehbar. Zuschauer allerdings sind natürlich nicht zugelassen, weder auf dem Trainingsgelände noch auf den Parkplätzen vor der Anlage.

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Sieben Mann und ein rundes Leder

Wann es mit der Bundesliga weitergeht ist jedoch immer noch ungewiss. Insofern werden die Schalker Spieler nun auf unbestimmte Zeit trainieren, ohne zu wissen, wann die nächste Partie stattfinden wird. Hier gilt es also, die Motivation über Wochen, vielleicht sogar Monate hochzuhalten. Keine leichte Aufgabe für jeden einzelnen der Schalker Spieler, vor allem aber für Trainer David Wagner und sein Team.

Diesem wiederum ist bewusst, dass Fußball zurzeit „alles andere als das Wichtigste“ sei, wie er am Sonntag im Interview verriet. Dennoch ist es nun mal der Job all dieser beim FC Schalke 04 beschäftigten hauptberuflichen Fußballer und Trainer. Insofern ist es nachvollziehbar, dass man dort froh ist, einen kleinen Schritt zurück zu normalem Trainingsbetrieb gemacht zu haben. Völlige Normalität wird aber weiter Monate auf sich warten lassen.