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Fünf Ausfälle: Schalkes Personalnot vor dem Heimspiel gegen Paderborn

Voraussichtlich wird Trainer David Wagner auf fünf Spieler definitiv verzichten müssen. Das stellt die Frage danach, wie die Mannschaft vom Coach umgebaut werden wird. Der kommende Gegner SC Paderborn ist auf dem auf aufsteigenden Ast. Somit wird Schalke alles abrufen müssen, um die drei Punkte zu Hause zu behalten. Immerhin die Torwartfrage klärt sich damit von selbst.


Die beiden Stammkräfte Benjamin Stambouli und Salif Sané fallen auf jeden Fall verletzt aus. Das ist bei beiden aber schon seit etlichen Wochen der Fall. Neu im Lazarett des FC Schalke 04 sind Daniel Caligiuri, der sich im DFB-Pokal eine Innenbandverletzung zuzog, und Jonjoe Kenny mit Bänderriss. Und der zweite Torhüter Markus Schubert erlitt schon vor einigen Tagen eine Verletzung an der Hüfte, die seinen Einsatz ebenfalls unmöglich macht. Ob er bis Samstag wieder fit ist, wenn die Partie gegen den SC Paderborn in der Veltins-Arena angepfiffen wird, ist offen, aber wohl eher unwahrscheinlich. Allerdings gibt es Hoffnung auf eine Rückkehr von Suat Serdar, der sich in Berlin am Sprunggelenk verletzte. Mittlerweile hat er aber Entwarnung gegeben und wird gegen Paderborn wohl zur Verfügung stehen.

Dass die letzte Partie im Pokal gegen Hertha BSC am Ende in rauschender Siegesstimmung endete, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass beim 0:0 in Berlin gegen denselben Gegner überhaupt nichts zusammen lief auf Schalker Seite. Hinzu kommen die Turbulenzen rum um die Rote Karte für David Wagner im Pokalspiel. Von Ruhe und sorgenfreier Vorbereitung auf das Spiel gegen den westfälischen Nachbarn aus Paderborn kann also keine Rede sein.

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Suat Serdar trifft gerne zu Hause

Angesichts dieser Umstände kommt es nun darauf an, dass Trainer David Wagner den Überblick behält – trotz seiner persönlichen Lage mit dem Platzverweis. Dass der dafür verantwortliche Schiedsrichter zuletzt klarstellte, dass es die Rote Karte für vermeintliches Zeitspiel von Wagner gab und nicht für eine Tätlichkeit, ändert nicht viel an dem Aufruhr, der um diesen Vorgang herrscht.

Eine Rückkehr von Suat Serdar wäre auch deshalb wichtig, da dieser in vier der letzten fünf Heimspiele des FC Schalke 04 ein Tor erzielte. Und bei insgesamt nur 1,6 Toren pro Heimspiel im Schnitt wäre sein Einsatz von immenser Wichtigkeit für die offensive Durchschlagskraft. Zudem ist er gerne der „Dosenöffner“, denn zwei dieser vier letzten Tore bedeuteten jeweils das 1:0 für Schalke. Angesichts von dessen relativ stabiler Defensive bedeutet eine solche Führung meist schon die halbe Miete auf dem Weg zu einem Heimdreier. Und genau diesen wollen die „Knappen“ am Samstag gegen den Underdog Paderborn natürlich wieder einfahren.

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