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DFB ermittelt nach Rassismus-Vorfall auf Schalke

DFB-Sportgericht
Foto: Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images

Der Rassismus-Vorfall beim gestrigen DFB-Pokal-Spiel gegen Hertha BSC Berlin wird aller Voraussicht nach ein Nachspiel für den FC Schalke 04 haben. Wie der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bunds am Mittwoch bekannt gab, werden die Vorkommnisse in der Schalker Veltins Arena genauer untersucht.

Verletzungen, Platzverweise und der Vorwurf rassistischer Entgleisungen, der gestrige Pokal-Abend wird den FC Schalke 04 noch längere Zeit beschäftigen. So groß die Freude über den Einzug ins Pokal-Viertelfinale auch ist, die gestrigen Geschehnisse in der Veltins Arena trüben diese dennoch. Hertha-Profi Jordan Torunarigha erhob nach dem Spiel schwere Vorwürfe „hinsichtlich rassistischer Aussagen und Laute gegen ihn“.

Nicht nur Schalke hat am Mittwoch angekündigt diesen Vorfall genauer zu untersuchen, auch der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bunds wird sich dieser Sache annehmen und versuchen Licht ins Dunkel zu bringen.

Schalke-Fans bestätigen Rassismus-Vorfall via Social Media

Die Verantwortlichen in Gelsenkirchen haben wenige Stunden nach dem Vorfall bereits reagiert und sich wie folgt dazu geäußert: „Gemeinsam mit der Polizei, dem Sicherheitsdienst und internen Quellen, wie beispielsweise der kürzlich eröffneten #stehtauf-Anlaufstelle, wird der Fall ausführlich geprüft“

Während DFB und Schalke ihre Ermittlungen aufnehmen, haben sich in den Sozialen Medien erste S04-Fans gemeldet, welch die rassistischen Entgleisungen bestätigt haben.