„Saison ist ein Marathon“: Karaman gibt sich trotz Krise kämpferisch

Beim FC Schalke 04 läuft es derzeit nicht. Vor allem in der Offensive haben die Königsblauen große Probleme. Noch wurde kein einziges Heimtor in dieser Saison geschossen. Das kann so nicht weitergehen.
Und trotzdem gab es im Rahmen einiger Ausfälle, die Schalke zu verkraften hatte, positive Elemente mitzunehmen aus dem Spiel gegen RB Leipzig.
Die Einstellung war gut, die Mannschaft ackerte mehr als in den letzten Spielen und fand in der ersten Halbzeit zuweilen auch Lösungen mit dem Ball.
Karaman: „Sehe das Positive“
Kenan Karaman, der Offensivspieler der Königsblauen, war deswegen auch nicht komplett unzufrieden. „Natürlich sind wir enttäuscht, heute wieder verloren zu haben. Aber wir haben einen guten Auftritt gezeigt, ich fand uns heute besser als in den vergangenen Wochen. In der ersten Halbzeit haben wir nach vorne guten Fußball gezeigt, letztlich müssen wir da noch zwingender werden, aber darauf kann man aufbauen.“, so der Offensivspieler nach der Partie.

Er erklärte, dass noch nichts verloren sei und man jetzt versuchen müsse, darauf aufzubauen. „Der Elfmeter wirft uns etwas zurück, für mich war es in der Situation zu wenig, aber der Schiedsrichter gibt ihn letztlich doch. Nach der Pause wollten wir wieder rankommen, am Ende lassen wir uns beim zweiten Treffer auskontern. Unterm Strich sehe ich das Positive: Wir haben mit Ball und in den offensiven Abläufen einen Schritt nach vorne gemacht und waren mutiger. Die Saison ist ein Marathon und wir werden unsere Tore schießen und Spiele gewinnen“, so der Offensivspieler weiter.
Die Marschroute ist also klar: Schalke muss sich offensiv steigern und die Basics, die gut liefen, auch weiterhin auf den Platz bekommen. Wenn das gelingt, dann haben die Königsblauen auch die Chance, sich zeitnah aus der Krise zu befreien. Jeder wusste ohnehin schon vor der Saison, dass Phasen wie diese dazugehören.