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Schalke-Leihgabe Remmert lässt MSV Duisburg jubeln

Peter Remmert
Foto: IMAGO

Erstes Spiel, erstes Tor – und am Ende auch noch drei Punkte: So stellt sich ein Stürmer sein Traumdebüt vor. Schalke-Leihgabe Peter Remmert ist genau das gelungen. Mit dem MSV Duisburg steht der 21-Jährige an der Spitze der 3. Liga.


In der Partie bei Jahn Regensburg am vergangenen Samstag (5. September) saß Remmert die ersten 45 Minuten auf der Bank. Nachdem Lex Tyger Lobinger (27) in der 25. Minute mit Rot vom Platz gestellt wurde, mussten die Zebras das Spiel zu zehnt bestreiten. Doch der ehemalige  Bundesligist hielt bis zur Pause das torlose Unentschieden.

Nach 56 Minuten schien sich die Niederlage des MSV anzubahnen, als Lucas Hermes (26) zur 1:0-Führung für die Gastgeber einnickte. Duisburg steckte jedoch trotz Rückstand und Unterzahl nicht auf. Zunächst verfehlte Remmert in der 70. Minute das Tor nach einer starken Drehung lediglich um Haaresbreite. Nur eine Zeigerumdrehung später machte es die Schalke-Leihgabe besser: Nach einem perfekten Zuspiel von Jan-Simon Symalla (21) blieb er vor dem Kasten eiskalt und netzte zum Ausgleich ein (71.). Es sollte noch besser für den Pott-Klub kommen, denn Tobias Fleckenstein (27) sorgte nach 81 Minuten für den Siegtreffer.

„Natürlich habe ich sehr viel Bock“

„Natürlich ist es nicht einfach, in Unterzahl zu spielen. Wir haben das sehr gut hingekriegt, Mentalität und Moral bewiesen und gezeigt, dass man uns niemals abschreiben darf“, zitiert Reviersport Remmert. Der Stürmer stand kurz vor einem weiteren Treffer bei seinem Einstand. Auch wenn er diesen „natürlich auch gerne noch gemacht“ hätte, zog er ein zufriedenes Fazit. Am Ende würden ohnehin nur „die drei Punkte“ zählen.

Peter Remmert
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Am kommenden Samstag (12. September) gastiert der Tabellenführer im West-Kracher bei Absteiger Fortuna Düsseldorf. Remmert hofft auf weitere Einsatzminuten: „Natürlich habe ich sehr viel Bock. Wir werden sehen, wen der Trainer aufstellt. Ich gebe in der Trainingswoche weiter Gas.“

Dietmar Hirsch (54) betonte, dass Remmert diesen Augenblick voll auskosten solle. Schließlich sei er „ein junger Spieler, auf den wir bauen“, stellte der MSV-Trainer klar. Der 21-Jährige mache sich manchmal zu viele Gedanken. „Peter ist ein Kopfmensch“, urteilte der Fußballlehrer. An den Qualitäten des Spielers gibt es im Verein jedoch keinerlei Zweifel.