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Wechsel zu CL-Klub? Schalkes Dejan Ljubicic äußert sich kryptisch

Dejan Ljubicic
Foto: IMAGO

Schalkes Leistungsträger Dejan Ljubicic hat auf die Gerüchte um einen möglichen Wechsel zum LASK reagiert und sich unterschiedlich geäußert.


Beim FC Schalke 04 sorgt derzeit ein mögliches Interesse des Linzer ASK an Dejan Ljubicic für Schlagzeilen. Nach dem öffentlichen Training am Donnerstagnachmittag bezog Ljubicic gegenüber Sky und Absolut Fußball nun selbst Stellung zu den Gerüchten.

„Ich bin Schalke-Spieler. Ich bin im Winter gekommen und habe für zwei Jahre unterschrieben. Klar, im Fußball kann man nichts ausschließen. Ich habe auch vier Jahre bei Dinamo Zagreb unterschrieben und war danach ein halbes Jahr weg. Aber wie gesagt: Da ist nichts dran“, erklärte der 28-Jährige. Zum einen dementiert er also das Gerücht, zum anderen möchte er im Fußball aber nichts ausschließen.

Ljubicic machte gleichzeitig deutlich, dass sein Fokus voll auf Schalke und dem Bundesliga-Start liegt. Das Pokalspiel seines ehemaligen Klubs LASK habe er zwar verfolgt und sei von der Leistung beeindruckt gewesen. „Ich habe mir das Spiel angeschaut und war wirklich fasziniert, was sie da abgeliefert haben. Deswegen alles Gute für den LASK. Ich konzentriere mich jetzt auf Sonntag und das Spiel gegen Augsburg.

Der LASK soll laut Transfermeldungen ebenso wie ein weiterer Klub konkretes Interesse am Österreicher gezeigt haben. Durch den überraschenden 5:1-Erfolg nach Verlängerung gegen Celtic Glasgow qualifizierten sich die Linzer erstmals für die Ligaphase der Champions League. Entsprechend besitzt der Klub nun zusätzlichen finanziellen Spielraum für Verstärkungen. Auch Ljubicics Bruder Robert steht beim LASK unter Vertrag. Nach seinem Dementi mit winziger Hintertür dürfte ein LASK-Wechsel Ljubicics allerdings sehr unrealistisch sein.

Ljubicic avancierte nach Winter-Wechsel sofort zum Leistungsträger

Für Schalke wäre ein Abgang des bis 2028 gebundenen Mittelfeldspielers zudem sportlich äußerst schwer zu kompensieren. Ljubicic wechselte im Januar für 750.000 Euro von Dinamo Zagreb nach Gelsenkirchen. Sein Ziel war es, näher an seine Heimat zu kommen und mit Schalke den Aufstieg zu schaffen.

Dejan Ljubicic
Foto: Getty Images

Dabei lieferte er sofort. Ljubicic verpasste seit seiner Ankunft kein Pflichtspiel und stand in allen 15 Partien der Rückrunde in der Startelf. Vier Tore und drei Vorlagen machten ihn zu einem wichtigen Faktor auf dem Weg zur Zweitligameisterschaft. Besonders seine Vorlage beim 2:1 in Elversberg und sein Doppelpack in Paderborn werden in Erinnerung bleiben.

Seine Leistungen brachten ihm sogar nachträglich die Nominierung für Österreichs WM-Kader ein. In dieser Saison erzielte er im Pokal gegen Halle bereits den zwischenzeitlichen Ausgleich. Zudem kennt Ljubicic die Bundesliga bestens: Für den 1. FC Köln absolvierte er bereits 83 Spiele im deutschen Oberhaus und sammelte zwölf Torbeteiligungen.