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Die Champions League ruft – Geht Dejan Ljubicic schon wieder?

Dejan Ljubicic
Foto: IMAGO

Mit Ausnahme von Ilyes Hamache, der für rund 200.000 Euro Ablöse zum SC Cambuur Leeuwarden in die niederländische Eredivisie gewechselt ist, hat in diesem Sommer bislang kein Abgang dem FC Schalke 04 eine Transfereinnahme beschert, sodass aufgrund der getätigten Investitionen bislang ein Minus von über zwei Millionen Euro zu Buche steht. Dabei hat Sportvorstand Frank Baumann deutlich gemacht, dass Transfererlöse wichtig sind, um einen drohenden Punktabzug zu umgehen. Möglich daher, dass bis zum Transferschluss am Dienstag noch ein Leistungsträger geht.


Als erster Verkaufskandidat gilt nach wie vor Moussa Sylla, für den sich Schalke mindestens vier Millionen Euro Ablöse erhofft. Noch allerdings hat kein Interessent wirklich angebissen, sodass sich S04 wohl zwangsläufig auch Gedanken darüber machen muss, einen eigentlich fest eingeplanten Stammspieler ziehen zu lassen, um keine Probleme mit den Finanz-Regularien der DFL zu bekommen.

Ein Kandidat könnte in diesem Zusammenhang Dejan Ljubicic sein, der erst im Winter von Dinamo Zagreb verpflichtet wurde und der auf dem Weg zurück in die Bundesliga wichtige Tore erzielt hat. Für den 28 Jahre alten Österreicher soll es in jedem Fall konkrete Interessenten geben, wie das Portal fussballtransfers.com berichtet.

Zwei konkrete Interessenten

Bei einem der beiden Interessenten, die bei Ljubicic auch schon konkret angefragt haben, soll es sich um den Linzer ASK handeln. Der österreichische Double-Sieger hat am Dienstag mit einem spektakulären 5:1-Sieg nach Verlängerung gegen Celtic Glasgow zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte die Ligaphase der Champions League erreicht und dadurch nun einen großen finanziellen Handlungsspielraum. Und den will der LASK offenbar dazu nutzen, sich bis zum Start der Königsklasse noch zu verstärken.

Dejan Ljubicic
Foto: IMAGO

Dass Ljubicic‘ Bruder Robert für den LASK spielt, könnte neben der Aussicht auf die Champions League ein Argument für einen Wechsel sein. Allerdings wird Schalke den bis 2028 gebundenen Mittelfeldmann sicherlich nicht für kleines Geld abgeben und es bleibt abzuwarten, in welchem Umfang die Österreicher zu investieren bereit sind.

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