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HFC-Coach Robert Schröder vor Schalke-Duell: „Können gefühlt eigentlich nur gewinnen“

DFB-Pokal
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Höherklassiger Fußball macht um Halle in der Regel einen großen Bogen. Nur im DFB-Pokal geben sich Top-Klubs in der Saalestadt die Ehre. So auch am Montagabend (24. August, 20:45 Uhr), wenn der FC Schalke 04 im Leuna-Chemie-Stadion gastiert.


Zu DDR-Zeiten kickte Chemie Halle fast immer in der höchsten Spielklasse des Landes. In der Saison 1970/71 stürmte der Klub sogar bis auf Platz drei und damit in den UEFA-Pokal. Nach Platz vier in der Saison 1990/91, der letzten auf dem Gebiet der DDR, kehrte man auf die europäische Bühne zurück und traf dort auf Torpedo Moskau (2:1, 0:3).

Noch weit wichtiger war für die Sachsen-Anhaltiner in jenem Jahr die Qualifikation für die 2. Bundesliga. In der damals in Nord und Süd geteilten Spielklasse stieg der mittlerweile in Hallescher FC umbenannte Klub jedoch als Tabellenvorletzter ab. Seitdem pendeln die Saalestädter zwischen 3. Liga und Regionalliga.

Nur wenn der DFB-Pokal Halt in Halle macht, weht ein Hauch von Bundesliga durch das rund 15.000 Zuschauer fassende Leuna-Chemie-Stadion. In der vergangenen Saison mühte sich der FC Augsburg zu einem 2:0-Erfolg. 2024/25 benötigte der FC St. Pauli die Verlängerung, um sich mit 3:2 durchzusetzen. Der 1. FC Kaiserslautern strich 2016/17 in der Extrazeit mit 3:4 die Segel. Der damalige Zweitligist 1. FC Union Berlin scheiterte sechs Jahre zuvor mit 0:1.

Schröder mit Mbappé-Vergleich

HFC-Coach Robert Schröder (38) weiß von der Underdog-Rolle seines Teams. „Wir haben ein TV-Spiel am Montagabend, mit einem vollen Stadion, und können gefühlt eigentlich nur gewinnen“, erklärte er laut Ruhr24 auf der Pressekonferenz vor dem K.-o.-Duell mit S04. Ein „Highlight“ ist für ihn der Auftritt von Star-Stürmer Edin Dzeko (40): „Er ist ein Spielertyp mit sehr vielen Qualitäten.“

Edin Dzeko
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Die 0:3-Niederlage der Knappen in der Vorbereitung gegen Real Madrid studierte Schröder intensiv. „Man sieht die Struktur und die Intensität, die Schalke auf den Weg bringt“, urteilte er und fügte mit Verweis auf die Superstars der „Königlichen“ schmunzelnd hinzu: „Wir haben Spieler, die ähnlich sind wie Mbappé und Vinicius.“

Von seiner Mannschaft forderte er, „von Beginn an“ dagegenzuhalten. So könne der HFC „die Massen“ hinter sich bringen. Als unterklassiger Vertreter benötige seine Elf aber „auch eine gewisse Ruhe am Ball“ und „etwas Matchglück“, hofft Schröder auf eine Pokalsensation.