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Bei 5:4-Spektakel: Schalke-Youngster feiert Traum-Comeback

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Die Schalke-U23 hat mit einem irren Comeback den Fehlstart in der Regionalliga West abgewendet. Mittendrin war ein Talent, das lange verletzt war.


Schon seit über einem Jahr steht Anas Bouda beim FC Schalke 04 unter Vertrag, auf sein erstes Pflichtspiel für die königsblaue U23 musste der 21-Jährige jedoch bis vergangenen Samstag warten. Nachdem sich der ehemalige Lauterer beim letzten Spiel für seinen alten Verein eine schwere Kreuzbandverletzung zugezogen hatte, debütierte er beim 5:4 über den 1. FC Bocholt in Königsblau.

Nach 62 Minuten wurde der Innenverteidiger, der auch im zentralen Mittelfeld auflaufen kann, für Max Grüger eingewechselt und erzielte wenig später den 4:4-Ausgleich. Zur Pause hatte die Mannschaft von Jakob Fimpel noch mit 0:4 zurückgelegen und drohte nach der Auftaktpleite gegen Paderborn II auch am zweiten Spieltag den Kürzeren zu ziehen. Als der ebenfalls eingewechselte Malik Tubic in der Nachspielzeit sogar noch den Siegtreffer nachlegte, war Boudas Traum-Comeback perfekt.

Rückkehrer Bouda: „Das macht Schalke für mich aus“

„Ich muss meine Emotionen selbst erst einmal sortieren. So, wie das Spiel gelaufen ist, kann man es sich eigentlich nicht besser vorstellen“, schwärmte der Schalke-Debütant nach der Partie: „Nicht nur für mich, sondern auch für die Mannschaft ist es enorm wichtig, dass man so eine Partie noch dreht und so stark zurückkommt. Ich bin dankbar dafür, dass ich meinen Teil mit dem Ausgleichstreffer dazu beitragen konnte. Auch meine Verteidigungsaktion auf der Linie, nach der mich meine Kollegen bejubelt haben, gibt mir Kraft. Besser hätte der Tag für mich nicht laufen können.“

Seine lange Leidenszeit hat der Youngster inzwischen hinter sich gelassen. „In erster Linie ist das eine Kopfsache. Man muss im Kopf alles sortieren und darf sich davon nicht unterkriegen lassen“, weiß Bouda: „Für viele Spieler ist so eine Verletzung der Untergang. Für mich war aber direkt klar, dass ich mit diesem Rückschlag umgehen und stärker zurückkommen möchte.“

Halt habe er immer bei der Familie gefunden, so Bouda, der aber betonte, dass sein Comeback ohne mentale Stärke nicht möglich gewesen wäre: „Ich hatte immer nur eine Sache im Kopf: stärker zurückzukommen. Ohne diesen Gedanken wäre ich jetzt nicht an diesem Punkt.“

Anas Bouda
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Obwohl er erst nach über einem Jahr erstmals für S04 auf dem Rasen stehen konnte, fällt sein Zwischenfazit positiv aus. „Du bist hier noch näher an allem dran, auch daran, dass alle gemeinsam auf einer Anlage trainieren“, verglich Bouda das Leben auf Schalke mit seinem Ex-Klub Kaiserslautern: „Selbst während meiner Verletzungszeit habe ich von allen Seiten so viel Unterstützung erhalten. Das macht Schalke für mich aus.