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Kein Messi-Trikot! Schalke-Profi erklärt überraschende Entscheidung

Lionel Messi
Foto: Justin Setterfield/Getty Images

Nach seiner WM-Teilnahme ist Dejan Ljubicic zurück beim FC Schalke 04. Der Mittelfeldspieler verrät eine kuriose Anekdote über Lionel Messi nach dem Duell mit Argentinien.


Für Dejan Ljubicic war die Weltmeisterschaft trotz fehlender Einsatzminuten ein unvergessliches Erlebnis. Der Mittelfeldspieler des FC Schalke 04 wurde kurzfristig für Österreich nachnominiert und durfte das Turnier hautnah miterleben – darunter auch das Gruppenspiel gegen Argentinien mit Superstar Lionel Messi.

„Ich war in Split in Kroatien im Urlaub und habe dann auf meinem Handy gesehen: verpasster Anruf vom Teamchef Ralf Rangnick. Da war mir bewusst, dass es sein kann, dass ich nach Amerika muss“, berichtete Ljubicic gegenüber der WAZ nach seiner Rückkehr ins Schalke-Training.

Besonders das Duell mit Messi wird ihm in Erinnerung bleiben. „Gegen Lionel Messi zu spielen, ein Idol nicht nur von mir, sondern von sehr vielen Menschen, war etwas ganz Besonderes“, erzählte Ljubicic. Vor allem aus nächster Nähe habe ihn der Argentinier beeindruckt: „In echt ist er wirklich ein sehr kleiner Mensch. Was der am Ball kann, ist unglaublich. Das erlebt man nicht alle Tage.“

Warum sich Schalke-Profi Ljubicic gegen ein Messi-Trikot entschied

Auch rund um den obligatorischen Trikottausch erlebte der Schalke-Profi eine kuriose Szene. Anders als häufig bei Weltstars üblich gab es keinen Wettlauf um Messis Trikot. „Sie hatten sehr viele Trikots dabei“, sagte Ljubicic über die Vorbereitung des argentinischen Betreuerstabs. Selbst entschied er sich ohnehin für ein anderes Erinnerungsstück: „Ich habe mir das Trikot von Mac Allister geholt.“

Dejan Ljubicic
Foto: IMAGO

Nach dem WM-Abenteuer richtet sich der Fokus nun wieder voll auf Schalke. Ljubicic möchte in der Bundesliga an seine starke Rückrunde anknüpfen und hat sich dabei ein persönliches Ziel gesetzt. Er will seinen bisherigen Scorer-Bestwert aus seiner Zeit beim 1. FC Köln übertreffen. Damals gelangen ihm in einer Bundesliga-Saison fünf Tore und eine Vorlage, während er in seiner ersten Halbserie auf Schalke bereits vier Treffer und drei Assists in 15 Zweitliga-Partien beisteuerte.

Auf welcher Position er künftig eingesetzt wird, ist derweil noch offen. In der Rückrunde spielte Ljubicic häufig auf der rechten Seite, obwohl seine bevorzugte Rolle im zentralen Mittelfeld liegt. Gespräche mit Trainer Miron Muslic stehen noch aus. „Das werden wir in Ruhe besprechen“, sagte der Österreicher und ergänzte: „Erst einmal freue ich mich, wieder bei der Mannschaft zu sein. Ich habe sie sehr vermisst.“