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Ex-Schalke-Stürmer Terodde schwer verletzt: Comeback geplatzt

Simon Terodde
Foto: IMAGO

Der ehemalige Schalke-Stürmer Simon Terodde hat sich bei einem Vespa-Unfall schwer verletzt und fällt vorerst aus. Dadurch muss der Rekordtorschütze der 2. Bundesliga sein geplantes Comeback verschieben.


Für Simon Terodde verläuft die Sommerpause ganz anders als geplant. Der Rekordtorschütze der 2. Bundesliga hat sich bei einem Verkehrsunfall mit seiner Vespa schwer verletzt und fällt damit vorerst aus. Besonders bitter: Eigentlich wollte der 38-Jährige in diesem Sommer sein Comeback als Spieler beim Kreisligisten SSV 1927 Lützenkirchen feiern. Auf Instagram machte Terodde seine Verletzung selbst öffentlich.

Der ehemalige Torjäger zog sich einen Wadenbeinbruch sowie einen Riss des Syndesmosebands zu. Trotz der schmerzhaften Diagnose blickt er optimistisch nach vorne. „Tut weh. Aber es gibt Schlimmeres – der Blick geht nach vorne“, schrieb der frühere Schalke-Profi.

Damit muss Terodde seine Rückkehr auf den Fußballplatz zunächst verschieben. Besonders enttäuscht zeigt er sich darüber, dass er den Start bei seinem neuen Verein verpassen wird. „Besonders bitter ist, dass ich den Trainings- und Saisonstart beim Kreisligisten SSV 1927 Lützenkirchen verpassen werde. Nach meiner Zusage hatte ich wirklich richtig Bock drauf!“, erklärte der Ex-Stürmer. Neben seiner geplanten Rolle als Spieler trainiert er dort außerdem die F-Jugend, in der auch sein Sohn aktiv ist.

Ex-Schalke-Stürmer Terodde muss Comeback verschieben

Immerhin verlief die notwendige Operation erfolgreich. Dafür bedankte sich Terodde ausdrücklich bei den behandelnden Ärzten: „Ein großes Dankeschön an das Team vom Klinikum Leverkusen, besonders an Kathi, und an Dr. Morawe aus der Atos Orthoparc Klinik in Köln für die gelungene OP.“

Simon Terodde
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Seine neue Aufgabe als TV-Experte bei Sky soll von der Verletzung allerdings kaum beeinträchtigt werden. Zum Saisonstart der 2. Bundesliga Anfang August dürfte Terodde zwar noch auf Krücken unterwegs sein, seinen Einsatz vor der Kamera plant er dennoch fest ein. Mit einer Prise Humor richtete er deshalb bereits eine Bitte an seine Kollegen: „Bitte Anfang August einen Hocker für mich bereitstellen.“

An ein dauerhaftes Karriere-Aus denkt der viermalige Zweitliga-Torschützenkönig trotz des Rückschlags nicht. Sein Ziel bleibt die Rückkehr auf den Platz. „Jetzt heißt es: Reha und dann will ich noch mal angreifen“, kündigte Terodde an.