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Bitteres WM-Aus: Ex-Schalke-Star Embolo wird zur tragischen Figur

Breel Embolo
Foto: IMAGO

Der ehemalige Schalke-Stürmer Breel Embolo wird beim WM-Viertelfinale gegen Argentinien zur tragischen Figur. Eine umstrittene VAR-Entscheidung sorgt für seinen Platzverweis und hitzige Diskussionen.


Breel Embolo hat im WM-Viertelfinale gegen Argentinien einen Abend erlebt, den er so schnell nicht vergessen wird. Der frühere Stürmer des FC Schalke 04 sah beim 1:3 nach Verlängerung die Gelb-Rote Karte und wurde damit zur tragischen Figur einer Partie, in der die Schweiz den favorisierten Weltmeister lange an den Rand einer Niederlage brachte.

Argentinien war durch Alexis Mac Allister früh in Führung gegangen, doch die Eidgenossen steigerten sich nach der Pause deutlich. Dan Ndoye belohnte die starke Phase der „Nati“ mit dem verdienten Ausgleich. Kurz darauf folgte jedoch die spielentscheidende Szene.

Embolo, der zwischen 2016 und 2019 für den FC Schalke 04 spielte und in 61 Pflichtspielen zwölf Tore erzielte, ließ sich nach einem Zweikampf mit Leandro Paredes im Strafraum fallen. Zunächst verwarnte Schiedsrichter Joao Pinheiro den Argentinier, ehe sich der Videoassistent einschaltete. Nach Ansicht der Bilder nahm der Referee die Gelbe Karte gegen Paredes zurück und zeigte stattdessen Embolo wegen einer Schwalbe die zweite Verwarnung. Damit musste der 29-Jährige den Platz vorzeitig verlassen.

VAR-Schock für Ex-Schalke-Stürmer Breel Embolo

Die Szene sorgte anschließend für reichlich Diskussionen. Grundlage der Entscheidung war die bei dieser Weltmeisterschaft eingeführte „Mistaken Identity“-Regel, die einen VAR-Eingriff ermöglicht, wenn der falsche Spieler bestraft wurde. Dass diese Regel in einer solchen Situation angewendet wurde, stieß bei den Schweizern auf großes Unverständnis.

Breel Embolo
Foto: IMAGO

Trainer Murat Yakin machte seinem Ärger nach dem Abpfiff deutlich Luft. „Wir waren viel besser als der Gegner. Am Ende können wir uns davon nichts kaufen“, sagte der Nationaltrainer. Mit Blick auf den Platzverweis ergänzte er: „Wir sind bestraft worden.“

In Überzahl übernahm Argentinien schließlich wieder die Kontrolle. Julián Álvarez brachte die Südamerikaner in der Verlängerung erneut in Führung, ehe Lautaro Martínez mit seinem Treffer in der Nachspielzeit alles klar machte. Lionel Messi und seine Mannschaft zogen damit ins Halbfinale ein, während für die Schweiz trotz eines insgesamt starken Turniers Endstation war. Besonders bitter blieb dabei der Abend für Ex-Schalker Embolo, dessen Platzverweis die Partie entscheidend beeinflusste.