Schalke droht kein Blitz-Abschied – Details zur Ausstiegsklausel von Miron Muslic durchgesickert

Darüber, dass der FC Schalke 04 im Sommer 2025 mit der Verpflichtung des seinerzeit hierzulande weitgehend unbekannten Miron Muslic einen absoluten Glücksgriff gelandet hat, herrscht ein Jahr später nicht nur in Gelsenkirchen Einigkeit. Der Bosnier mit österreichischen Wurzeln hat die keineswegs als Favorit gestartete Königsblauen zurück in die Bundesliga geführt und soll S04 dort nun auch etablieren. Bezüglich einer Ausstiegsklausel muss man sich auf Schalke derweil aktuell keine großen Sorgen machen.
Denn wie nun die Sport BILD berichtet, enthält Muslic‘ durch den Aufstieg automatisch bis 2028 verlängerter Vertrag zwar weiterhin eine Ausstiegsmöglichkeit, allerdings zu für den FC Schalke passablen Bedingungen.
Für den aktuellen Sommer ist die Klausel so bereits abgelaufen, sodass die Königsblauen nicht mehr fürchten müssen, ihren Aufstiegstrainer womöglich kurzfristig zu verlieren. Darüber hinaus gilt die Ausstiegsoption nicht im Winter und muss auch im nächsten Jahr bis spätestens Mitte Mai gezogen werden – also zu einem Zeitpunkt, zu dem die Saison 2026/27 noch gar nicht beendet ist und viele Vereine noch keine konkreten Personalplanungen angestellt haben.
Hohe Ablöse als Entschädigung
Der Stichpunkt Mitte Mai ist ein Aspekt, der die Schalker Verantwortlichen entspannt auf die Ausstiegsklausel bei Muslic blicken lässt. Ein weiterer ist die mit der Klausel verbundene Ablöse, die in Abhängigkeit vom interessierten Klub zwischen fünf und acht Millionen Euro betragen würde, S04 also im Fall der Fälle eine stattliche Entschädigung einbringen würde.

Während angesichts der Ausgestaltung von Muslic‘ Ausstiegsklausel somit auch 2027 kein Blitzabschied droht, kann die Personalie für dieses Jahr zu den Akten gelegt werden. Ohnehin dürfte der 43 Jahre alte Fußball-Lehrer wenig Anlass verspüren, Schalke nach dem Aufstieg zu verlassen und sich die Chance entgehen zu lassen, mit S04 das Bundesliga-Comeback zu feiern.