Schalke News

Bitteres WM-Aus: Schalke-Profi aus Kader gestrichen

Moussa Ndiaye
Foto: IMAGO

Nach der ersten Hoffnung folgt die bittere Enttäuschung für Moussa Ndiaye. Der Schalke-Profi hat den Sprung in den finalen WM-Kader des Senegal verpasst.


Der Traum von der Weltmeisterschaft 2026 ist für Moussa Ndiaye geplatzt. Der Linksverteidiger des FC Schalke 04 wurde nicht in den finalen WM-Kader des Senegal berufen. Nationaltrainer Pape Thiaw gab am Donnerstag sein endgültiges 28-Mann-Aufgebot für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada bekannt – ohne den Schalker.

Dabei hatte sich Ndiaye berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme gemacht. Der 23-Jährige stand zunächst im vorläufigen Kader der afrikanischen Top-Nation und war damit einer von insgesamt bis zu sechs Schalkern, die sich Chancen auf ein WM-Ticket ausrechnen durften. Am Ende reichte es für den aktuell vom RSC Anderlecht ausgeliehenen Defensivspieler jedoch nicht.

Für Ndiaye wäre es bereits die zweite Weltmeisterschaft gewesen. Schon 2022 gehörte er zum senegalesischen Aufgebot, kam damals allerdings nicht zum Einsatz. Trotz weiterer Nominierungen wartet der Linksverteidiger bis heute auf sein offizielles Länderspieldebüt für den Senegal.

WM-Aus für Schalke-Profi: Moussa Ndiaye nicht nominiert

Ausschlaggebend für die Streichung dürfte vor allem die starke Konkurrenz auf der linken Abwehrseite gewesen sein. Mit El Hadji Malick Diouf von West Ham United und dem früheren Bundesligaprofi Ismail Jakobs, der inzwischen bei Galatasaray spielt, verfügt Senegal auf dieser Position über zwei hochkarätige Alternativen.

Moussa Ndiaye
Foto: IMAGO

Angeführt wird der senegalesische WM-Kader von Superstar Sadio Mane. Zudem stehen mit Edouard Mendy, Kalidou Koulibaly, Ismaila Sarr und Nikolas Jackson weitere bekannte Namen im Aufgebot. Für Schalke ist Ndiayes Aus ein weiterer Dämpfer im Hinblick auf die WM. Bereits zuvor war klar geworden, dass auch Kapitän Kenan Karaman nicht von der Türkei berücksichtigt wurde.

Als sichere WM-Fahrer stehen aus dem Schalker Kader bislang nur Edin Dzeko und Nikola Katic fest, die mit Bosnien-Herzegowina gegen Kanada, Katar und die Schweiz antreten werden. Weiter hoffen dürfen dagegen noch Adil Aouchiche für Algerien sowie Dylan Leonard für Australien. Während die „Socceroos“ ihren endgültigen Kader am 1. Juni bekanntgeben wollen, steht eine Entscheidung aus Algerien noch aus.