Kolasinac? Havel? Bittencourt? Was an den Schalke-Gerüchten dran ist

Nach dem Bundesliga-Aufstieg laufen beim FC Schalke 04 die Kaderplanungen auf Hochtouren. Doch was ist wirklich dran an den Gerüchten um Elias Havel, Sead Kolasinac und Leonardo Bittencourt?
Beim FC Schalke 04 laufen die Kaderplanungen für die Bundesliga-Saison bereits auf Hochtouren. Zahlreiche Namen werden aktuell mit den Königsblauen in Verbindung gebracht – doch nicht jedes Gerücht hat tatsächlich Substanz. Vor allem rund um Sead Kolasinac, Elias Havel und Leonardo Bittencourt gibt es neue Entwicklungen.
Wie Sky berichtet, gilt eine Rückkehr von Kolasinac nach Gelsenkirchen derzeit eher als unwahrscheinlich. Aktuell habe es weder Gespräche noch konkrete Verhandlungen mit dem Ex-Star der Königsblauen gegeben. Deutlich konkreter ist dagegen das Interesse an Elias Havel. Sky bestätigt einen Bericht der österreichischen Zeitung Kurier, wonach der Angreifer vom TSV Hartberg tatsächlich auf der Schalker Liste steht. Demnach habe es bereits mehrere Gespräche gegeben. Laut Kurier sollen die Königsblauen im Werben um den 23-Jährigen momentan sogar die besten Karten besitzen.
Havel überzeugte in der vergangenen Saison mit starken Zahlen. In 33 Pflichtspielen gelangen dem Stürmer 16 Tore und vier Vorlagen. Vor allem seine körperliche Präsenz und seine Abschlussstärke sollen die Schalker Scouts überzeugt haben.
Schalke kämpft um Transfer von Moussa Ndiaye
Trotzdem ist ein Transfer keineswegs sicher. Sky zufolge soll Havel nicht die erste Option der Gelsenkirchener sein. Zudem bleibt offen, ob Schalke bereit ist, die geforderte Ablösesumme zu zahlen. In Österreich wird bereits über einen möglichen Rekordtransfer spekuliert. Hartberg hofft offenbar auf mehr als 1,3 Millionen Euro.

Keine Rolle spielen dagegen offenbar Wilitty Younoussa und Leonardo Bittencourt. Wie Sky-Reporter Dirk große Schlarmann berichtet, ist an den Gerüchten um Younoussa „absolut gar nichts dran“. Auch ein Wechsel von Bittencourt nach Schalke werde nicht zustande kommen. Laut Sky wäre der Bremer höchstens für den Fall eines verpassten Aufstiegs eine Option gewesen.
Weiter offen bleibt hingegen die Zukunft von Moussa Ndiaye. Die Königsblauen würde den vom RSC Anderlecht ausgeliehenen Linksverteidiger gerne halten. Die kolportierte Ablöse von rund vier Millionen Euro stellt die finanziell weiterhin angespannten Schalker allerdings vor Probleme. Möglich bleibt deshalb, dass Sportvorstand Frank Baumann nach einer kreativen Lösung suchen muss.