Schalke-Aufstieg in die Bundesliga: Diese Konkurrenz wäre ideal

Der FC Schalke ist zurück in der Bundesliga. Für den Klassenerhalt könnte entscheidend werden, welche Teams noch aufsteigen oder absteigen.
Der FC Schalke 04 hat den Aufstieg und die Zweitliga-Meisterschaft perfekt gemacht. Während man in Gelsenkirchen feiert und den Moment genießt, lohnt sich bereits ein vorsichtiger Blick auf die kommende Bundesliga-Saison. Denn für einen Aufsteiger ist nicht unwichtig, welche Klubs künftig direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt werden.
Aktuell liegt die SV Elversberg mit 59 Punkten auf Rang zwei, dahinter folgen Hannover 96 und der SC Paderborn mit jeweils 58 Punkten. Die Saarländer gewannen zuletzt mit 5:1 gegen Paderborn und treffen nun noch auf die Abstiegskandidaten Fortuna Düsseldorf sowie Preußen Münster.
Aus Schalker Sicht wäre ein Elversberger Aufstieg durchaus attraktiv. Elversberg verfügt trotz der starken Saison lediglich über den zwölftwertvollsten Kader der Liga. Der Transfermarkt.de-Gesamtmarktwert liegt bei nur 28,13 Millionen Euro. Schalke steht bei einem nahezu doppelt so hohen Gesamtmarktwert von 45,23 Millionen Euro.
Hannovers Kader ist jedoch noch wertvoller. Er bringt es auf über 45 Millionen Euro und gehört damit sogar zu den drei wertvollsten Teams der 2. Bundesliga. Auch Paderborn liegt mit 40,58 Millionen Euro finanziell und strukturell deutlich vor Elversberg und in der Nähe vom S04.
Wolfsburg-Abstieg wäre für Schalke ein Vorteil
In der Bundesliga kämpfen aktuell vor allem Wolfsburg, St. Pauli und Heidenheim gegen den Abstieg. Besonders Wolfsburg wäre für Schalke ein äußerst unangenehmer Konkurrent in der kommenden Saison. Der VfL besitzt einen Kaderwert von rund 235 Millionen Euro und damit etwa das Fünffache des Schalker Aufstiegskaders. Zudem soll der Klub im Sommer trotz der aktuellen Krise hohe Einnahmen erzielen und weiterhin vom VW-Konzern unterstützt werden.

Ganz anders sieht es bei St. Pauli und Heidenheim aus. Beide Vereine bewegen sich mit ihren Kaderwerten von unter 70 Millionen Euro eher auf dem Niveau des Zweitligisten Hertha BSC. Außerdem sind beide Klubs keine Bundesliga-Marken wie Werder Bremen und der Hamburger SV, die sich eben mal Fabio Vieira von Arsenal oder Victor Boniface von Leverkusen holen können.
Zusätzlich blickt Schalke im Saisonendspurt auch gespannt nach Sinsheim. Hintergrund ist eine Klausel im Vertrag von Ex-Profi Ozan Kabak. Sollte sich die TSG Hoffenheim noch für die Champions League qualifizieren, würden die Königsblauen eine Bonuszahlung in Höhe von einer Million Euro erhalten.
Die ideale Konstellation für Schalke wäre deshalb klar. Elversberg steigt direkt mit auf, Paderborn gewinnt die Relegation und Wolfsburg steigt ab. Dann würde Schalke im kommenden Jahr eher gegen Vereine kämpfen, die finanziell erreichbar erscheinen.