Knappenschmiede

Titelträume geplatzt: Schalker U17 und U19 verabschieden sich aus der DFB-Nachwuchsliga

Charles Takyi
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Der Jubel war groß: Der FC Schalke 04 kehrt in die Fußball-Bundesliga zurück. Dagegen erlebte der Nachwuchs aus der Knappenschmiede ein bitteres Wochenende. Sowohl U19 als auch U17 verabschiedeten sich aus dem Rennen um die Deutsche Meisterschaft.


Nach dem prestigeträchtigen 1:0-Erfolg im Achtelfinale gegen den FC Bayern München reisten die B-Junioren am Samstag (2. Mai) mit hohen Erwartungen nach Magdeburg. Dort entwickelte sich eine hochintensive Partie, in der sich die Königsblauen allerdings nach Verlängerung mit 2:3 geschlagen geben mussten.

Die Treffer für Königsblau erzielten Aboubacar Bangoura (14) zum zwischenzeitlichen 1:1 in der 32. Minute sowie Konrad Alfes (16) in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zum 2:1 (45.+2). Doch die Bördestädter drehten noch die Partie und zogen damit in die Vorschlussrunde ein.

„Es ist natürlich eine sehr harte Niederlage. Unsere Spieler haben alles gegeben und sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben. Dass wir dann erst nach Verlängerung ausscheiden, macht es besonders bitter. Trotz dieser Niederlage sind wir sehr, sehr stolz auf unsere Mannschaft. Die Spieler haben sich hervorragend entwickelt und sich diese Chance überhaupt erst erarbeitet. So weit zu kommen, ist keineswegs selbstverständlich“, erklärte Chef-Trainer Charles Takyi (41) auf der Schalker Vereins-Website.

Anschlusstreffer fällt zu spät

Ähnlich dramatisch scheiterte die U19 des Revierklubs. Die Auswahl von Norbert Elgert (69) gastierte am Sonntag (3. Mai) im Achtelfinale in Sinsheim. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang reichte es für die Schalker A-Junioren nicht mehr zur Wende – die Partie gegen die TSG Hoffenheim endete mit einer 1:2-Niederlage.

Lange Zeit lag S04 mit 0:2 in Rückstand. Doch in der 86. Minute keimte noch einmal Hoffnung auf, als Clinton Wilson (17) per Fernschuss verkürzte. Schalke warf in den letzten Minuten alles nach vorne, konnte die Niederlage aber nicht mehr abwenden.

Norbert Elgert
Foto: IMAGO

„Insgesamt waren wir in der ersten Hälfte nicht gut genug im Spiel und lagen dann auch verdient mit 0:2 hinten. In der Halbzeit haben wir uns noch einmal zusammengerauft, sodass wir im zweiten Durchgang besser ins Spiel gefunden und uns gesteigert haben. Wir hatten bestimmt vier gute Chancen, machen den Anschlusstreffer dann aber erst in der 86. Minute. Letztendlich haben wir alles versucht, alles nach vorne geworfen und sind am Ende daran gescheitert, dass wir unsere Möglichkeiten nicht genutzt haben. Trotzdem scheiden wir mit erhobenem Haupt aus, weil wir nah an der Verlängerung waren“, sagte Elgert nach der Partie.