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Nicht gut genug für Schalke 04 – Nun ruft die Premier League

Leonardo Scienza
Foto: IMAGO

Zwei Jahre lang trug er das königsblaue Trikot. Ein Einsatz bei den Profis war Léo Scienza jedoch nicht vergönnt. Nun steht der 27 Jahre alte Brasilianer vor dem Sprung in die Premier League.


Rückblick: Im Sommer 2020 wechselte der offensive Mittelfeldspieler vom schwedischen Viertligisten Fanna BK zum FC Schalke 04. Nach zwei Saisons, in denen Scienza 59-mal für die Zweitvertretung in der Regionalliga auf dem Platz stand (15 Tore), zog er ablösefrei weiter zu Zweitligist 1. FC Magdeburg.

Da er bei den Elbstädtern über die Rolle eines Ergänzungsspielers nicht hinauskam, machte Scienza einen Schritt zurück und ging in die 3. Liga. Mit dem SSV Ulm stürmte er 2024 in die 2. Bundesliga (34 Spiele, 27 Torbeteiligungen). Der Brasilianer, der auch einen luxemburgischen Pass besitzt, zog weiter zum 1. FC Heidenheim, für den er auch in der Conference League auflief.

Starke Auftritte im FA Cup

Im Sommer 2025 war Scienza dem FC Southampton bereits neun Millionen Euro wert. Beim Absteiger aus der Premier League fügt der Ex-Schalker seiner Erfolgsgeschichte ein weiteres Kapitel hinzu. In seinen bislang 35 Partien in der Championship netzte er siebenmal ein und fabrizierte zudem zehn Assists. Aktuell liegen die Saints auf Platz fünf und damit auf einem Play-off-Rang.

Auch wenn die direkte Rückkehr ins Oberhaus misslingen sollte, könnte es für den Offensivakteur weiter aufwärts gehen. Laut Football Insider ist Aston Villa an einer Verpflichtung Scienzas interessiert. Der Spieler selbst stehe einem Wechsel zu den Villans trotz eines Vertrages bis 2029 offen gegenüber, heißt es. Ein Selbstläufer dürfte die Verpflichtung allerdings wohl kaum werden, denn Southampton zeigt keinerlei Interesse, seinen Top-Scorer ziehen zu lassen.

Leo Scienza
Foto: Getty Images

Der Brasilianer hat sich nicht nur durch seine Tore und Vorlagen in den Fokus gespielt, sondern auch durch sein extremes Tempo und seine Dribbelkünste. Dass er auf höchstem Niveau mithalten kann, bewies er im FA Cup gegen Schwergewichte wie den FC Arsenal und Manchester City. Obgleich ohne direkte Torbeteiligung wirbelte er die gegnerischen Abwehrreihen im Viertel- und Halbfinale ordentlich durcheinander, wenngleich er das bittere Aus der Saints nicht verhindern konnte.