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Younes Taha im Visier – Schalke beim Marokkaner aber mit großer Konkurrenz

2026-04-04 SC Telstar v FC Groningen - Dutch Eredivisie VELSEN-ZUID, NETHERLANDS - APRIL 4: Younes Taha El Idrissi of FC Groningen during the Dutch Eredivisie match between SC Telstar and FC Groningen at BUKO Stadion on April 4, 2026 in Velsen-Zuid, Netherlands. Velsen-Zuid BUKO Stadion Netherlands Content not available for redistribution in The Netherlands directly or indirectly through any third parties. Copyright: xMarcelxvanxPlateringenx
Foto: IMAGO / Orange Pictures

Mit einem Sieg am Sonntag bei der SV Elversberg könnte der FC Schalke 04 einen weiteren Schritt in Richtung Bundesliga machen, doch selbst in diesem Fall bliebe der Weg zum erhofften Aufstieg bei dann noch fünf ausstehenden Spieltagen weiterhin weit. Gleichwohl mehren sich in Zusammenhang mit Schalke die Spekulationen um mögliche Neuzugänge für den Fall, dass die Rückkehr ins Oberhaus gelingt.


Nach zuletzt aufgekommenen, jeweils allerdings als eher vage einzustufenden Gerüchten um ein Schalker Interesse an Ao Tanaka (Leeds United), Niclas Füllkrug (AC Mailand) und Daniel Bîrligea (FCSB Bukarest) berichtet das Portal soccernews.nl, dass sich die Königsblauen auch für Younes Taha interessieren sollen, der in der laufenden Saison der niederländischen Eredivisie mit vier Toren und acht Vorlagen in 28 Spielen für den FC Groningen auf sich aufmerksam gemacht hat.

Neben Schalke sollen auch der Hamburger SV und der RSC Anderlecht ein Auge auf den in Amsterdam geborenen Marokkaner geworfen haben, der im Offensivbereich variabel einsetzbar ist und von der Zehn über die Flügel bis zur zweiten Spitze nahezu alle Positionen im vorderen Bereich ausfüllen kann.

Ablöseforderung bei drei bis fünf Millionen Euro

Aktuell spielt Taha indes nur auf Leihbasis für den FC Groningen, der zwar Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit hat, allerdings nicht die besten Karten haben dürfte. Das Heft des Handelns hält angesichts eines ab dem 1. Juli noch ein Jahr gültigen Vertrages Twente Enschede in der Hand, dessen Trainer John van den Brom Taha künftig gerne in seiner Mannschaft sähe.

Frank Baumann
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Sollte Taha einen Wechsel forcieren wollen, würde sich Twente diesem Wunsch wohl nicht verschließen, sich im Gegenzug aber eine Ablöse von drei bis fünf Millionen Euro erhoffen. Ein Betrag, den Schalke selbst im Aufstiegsfall nicht ohne Weiteres stemmen könnte. Vielmehr müssten die Königsblauen, die ohnehin einen Transferüberschuss erzielen müssen, erst Erlöse generieren, bevor eine Investition in dieser Größenordnung möglich würde.

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