Schalke News

Torwart-Karussell in Wolfsburg dreht sich: Zwei Ex-Schalker im Mittelpunkt

Marius Müller
Foto: IMAGO

Zwei ehemalige Schalker stehen im Mittelpunkt des Torwart-Umbruchs beim VfL Wolfsburg. Während Timon Wellenreuther vor einem Wechsel zu den Wölfen steht, zieht es Marius Müller offiziell nach Schottland.


Beim VfL Wolfsburg tut sich auf der Torhüterposition einiges. Während ein ehemaliger Schalker vor der Rückkehr in die Bundesliga steht, verabschiedet sich ein anderer Ex-Keeper der Königsblauen in Richtung Schottland. Nach übereinstimmenden Berichten soll Timon Wellenreuther künftig das Tor der Niedersachsen hüten. Der 30-Jährige steht derzeit noch bei Feyenoord Rotterdam unter Vertrag und ist in Wolfsburg als neue Nummer eins eingeplant.

Für Wellenreuther wäre es die Rückkehr nach Deutschland, nachdem er in den vergangenen Jahren unter anderem für Willem II, den RSC Anderlecht und Feyenoord gespielt hatte. Der gebürtige Karlsruher wechselte 2013 vom Karlsruher SC in die Knappenschmiede und schaffte ein Jahr später den Sprung zu den Profis.

Für den FC Schalke 04 absolvierte er acht Bundesliga-Partien sowie zwei Einsätze in der Champions League. Besonders die Achtelfinal-Duelle gegen Real Madrid in der Saison 2014/15 blieben vielen Schalke-Fans in Erinnerung.

Ex-Schalke-Torhüter Wellenreuther wechselt nach Wolfsburg

Während Wellenreuther wohl nach Wolfsburg kommt, steht der Abschied von Marius Müller inzwischen fest. Der VfL hat den Wechsel des 33-Jährigen zum schottischen Erstligisten FC Aberdeen offiziell bestätigt. Dort unterschrieb der Torwart einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028. Müller war im Sommer 2024 vom FC Schalke nach Wolfsburg gewechselt, konnte sich dort jedoch nicht als Stammtorwart etablieren. Insgesamt absolvierte er lediglich acht Pflichtspiele für die Wölfe und war meist nur Ersatzkeeper.

Timon Wellenreuther
Foto: IMAGO

Vor seinem Wechsel nach Wolfsburg hatte Müller eine Saison auf Schalke verbracht. In der Spielzeit 2023/24 kam er auf 22 Pflichtspiele für die Königsblauen. Nach seinem Abschied äußerte sich der Keeper kritisch über den Umgang der Verantwortlichen mit seiner Personalie.

Dem kicker sagte Müller: „Es wird kein Nachtreten geben, auch wenn die Entscheidungen von den Verantwortlichen nicht so kommuniziert wurden, wie ich es mir gewünscht hätte, in Form einer kleinen Wertschätzung.“ Trotz dieser Kritik blickte der Torhüter positiv auf seine Zeit in Gelsenkirchen zurück. „Ich habe mich dort sehr wohlgefühlt. Es war ein Klub, der gut zu meinen Eigenschaften passt. Dieser Verein packt dich schon und macht etwas mit dir.“