Brisantes Foto: Warum Schalke den neuen BVB-Boss nicht holte

Der FC Schalke 04 stand einst kurz vor einer Verpflichtung von Ole Book. Doch ein brisantes Detail aus seiner Vergangenheit ließ den Deal überraschend platzen.
Der heutige Sportdirektor von Borussia Dortmund, Ole Book, hätte vor wenigen Jahren beinahe beim Rivalen FC Schalke 04 unterschrieben. Doch wie die Sport Bild berichtet, scheiterte der mögliche Deal letztlich an einem brisanten Detail aus seiner Vergangenheit.
Demnach prüften die Schalker Verantwortlichen vor rund drei Jahren intensiv eine Verpflichtung des heutigen BVB-Funktionärs. Im Zuge dieser Überlegungen sollen jedoch Fotos aufgetaucht sein, die intern für Unruhe sorgten: Sie zeigten Book offenbar in einem Trikot von Borussia Dortmund.
Ein heikles Thema im Revier. Die Klubführung befürchtete, dass die Fans in Gelsenkirchen äußerst kritisch auf eine solche Vergangenheit reagieren würden. Die Sorge: Book hätte bereits zum Start einen schweren Stand bei den Königsblauen gehabt. Vor diesem Hintergrund entschieden sich die Verantwortlichen gegen eine Verpflichtung. Bemerkenswert ist, dass man auf Schalke intern wohl schon damals davon ausging, dass Books Weg früher oder später nach Dortmund führen könnte – eine Einschätzung, die sich nun bestätigt hat.
Wegen BVB-Vergangenheit: Schalke verzichtete auf Ole Book
Denn inzwischen hat der BVB Nägel mit Köpfen gemacht: Am 23. März wurde Book offiziell als neuer Sportdirektor vorgestellt, nachdem sich der Verein kurz zuvor von Sebastian Kehl getrennt hatte.

Sport-Geschäftsführer Lars Ricken erklärte dazu: „Mit Ole Book haben wir unseren Wunschkandidaten für die Position des Sportdirektors zum BVB holen können. Ich verfolge seine hervorragende Arbeit in Elversberg zunächst als Sportdirektor und zuletzt als Sportvorstand schon lange und bin absolut überzeugt, dass Ole fachlich und menschlich sehr gut zu uns passt.“
Für Schalke bleibt damit rückblickend eine verpasste Gelegenheit. Allerdings sehen sich die Königsblauen inzwischen gut aufgestellt. Mit Frank Baumann verpflichteten sie im vergangenen Jahr einen Sportchef, der intern wie extern großes Vertrauen genießt und bislang überzeugende Arbeit leistet.