Wichtige Änderungen für Fans: So will Schalke seine Arena aufrüsten

Nach Jahren der Digitalisierung im sportlichen Bereich nimmt Schalke 04 nun die Veltins-Arena ins Visier. Neue Technik soll das Stadionerlebnis verbessern und gleichzeitig zusätzliche Einnahmen bringen.
Der FC Schalke 04 richtet den Blick zunehmend über den Rasen hinaus. Während datenbasierte Analysen im sportlichen Bereich längst etabliert sind, soll nun auch die Veltins-Arena umfassend modernisiert werden. Hintergrund ist ein klarer Plan: mehr Einnahmen, effizientere Abläufe – und ein spürbar verbessertes Erlebnis für die Zuschauer. Wie die Sport Bild berichtet, arbeitet dafür eine interne Projektgruppe unter dem Titel „Digitalisierung Stadion“ an konkreten Konzepten.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Vermarktung der Stadionflächen. Schalke will die Gegengerade im Oberrang erstmals mit digitaler Werbung ausstatten. Damit bricht der Klub sein bisher statisches System auf: Statt fest gebuchter Flächen passt er Inhalte künftig situativ an und spielt sie parallel an verschiedene Partner aus. Der finanzielle Reiz liegt auf der Hand – die Investition im mittleren sechsstelligen Bereich soll sich zügig amortisieren. Dass dieses Modell funktioniert, zeigt der Blick zum Rivalen Borussia Dortmund, der solche Technologien bereits erfolgreich einsetzt.
Schalke modernisiert Videowürfel für mehr Einnahmen
Auch beim Videowürfel denkt der Klub praktischer – und zugleich profitabler. Die bislang wenig flexible Werbefläche unter den Screens soll digital ersetzt werden. Das eröffnet nicht nur zusätzliche Erlösquellen, sondern löst auch ein organisatorisches Problem: Bei Veranstaltungen ohne Schalke-Bezug mussten die Flächen bislang aufwendig verdeckt werden. Künftig könnten externe Nutzer diese direkt selbst bespielen – ein kleiner Eingriff mit spürbarer Wirkung im Veranstaltungsbetrieb.

Für die Fans wird die Modernisierung vor allem im Alltag sichtbar. Schalke plant, die Verkaufsstände mit digitalen Anzeigen auszustatten. Preise lassen sich dann in Echtzeit anpassen, ohne physischen Austausch von Schildern. Gleichzeitig sollen die Systeme erstmals aktiv bei der Orientierung helfen: Informationen zu Wartezeiten oder alternative, weniger frequentierte Anlaufstellen könnten den Stadionbesuch deutlich entspannter machen.
Unterm Strich verfolgt Schalke eine klare Linie: Die Arena soll nicht nur moderner wirken, sondern intelligenter funktionieren. Es geht um mehr als neue Bildschirme – es geht um ein Stadion, das sich flexibel steuern lässt, zusätzliche Erlöse generiert und den Besuchern einen echten Mehrwert bietet.