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Von Biemenhorst zu S04? Oberliga-Torjäger Puhe im Blickpunkt

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Foto: IMAGO

Vorbilder gibt es bereits. Jakob Sachse (19) etwa oder auch Niklas Castelle (23) fanden den Weg aus unterklassigen Klubs zum FC Schalke 04. Beide liefen für die königsblaue U23 in der Regionalliga auf. Castelle gelang sogar der Sprung in den Zweitligakader. Könnte Luca Puhe (23) in ihre Fußstapfen treten?


Für sein Team schaut die sportliche Lage eher finster aus. Mit dem SV Biemenhorst gelang Puhe am vergangenen Sonntag (8. März) zwar ein 3:0-Heimerfolg gegen den VfB Homberg. Trotz der drei Zähler rangiert der Stadtteilverein aus Bocholt nach 22 Runden am Tabellenende der Oberliga Niederrhein.

Der Spieler selbst gibt sein Bestes. um in höhere Regionen der Liga zu klettern. In 21 Einsätzen in der Oberliga traf Puhe 13-mal. Zudem leistete der Rechtsaußen zu sechs weiteren Treffern die Vorarbeit. Damit ist er ligaweit nach Ratingens Emre Demircan (28), der einmal mehr einnetzte, die Nummer zwei. In diesem Jahr lief es für den 23-Jährigen allerdings noch nicht so gut wie noch 2025. Nach vier Spielen steht bislang die Null für den Biemenhorster Goalgetter.

Trotz seiner aktuellen Ladehemmung sei Puhe ein Kandidat für die U23-Mannschaften von Schalke 04, Borussia Dortmund und Fortuna Düsseldorf, berichtet Reviersport. Auch Oberligist KFC Uerdingen habe ein Auge auf den Angreifer geworfen, heißt es.

„Schalker durch und durch“

„Ich lese das auch“, nimmt der schnelle Stürmer Stellung zu den Gerüchten, sagt aber auch: „Einiges ist wahr, anderes nicht.“ Seine Priorität ist eindeutig: „Borussia Dortmund ist kein Thema. Schließlich bin ich Schalker durch und durch.“ Sich bei Königsblau über ein Probetraining anzubieten, „das wäre schon ein Traum“, verrät Puhe.

Auf den Werdegang Sachses oder Castelles angesprochen, erwidert der Oberligastürmer: „„Ja, das weiß ich auch, und deshalb ist das sehr interessant.“ Ein Angebot des Bocholter Lokalrivalen 1. FC lehnte er bereits ab. „Ich gehe arbeiten und habe eine Wohnung zu finanzieren“, betont Puhe. Bei einem Wechsel zu dem Regionalligisten hätte er seinen Job aufgeben müssen. „Was mir Bocholt angeboten hat, reichte nicht. Letztendlich konnten wir uns finanziell nicht einigen“, gibt er freimütig zu.

Wie es im Sommer weitergeht, weiß Puhe noch nicht genau. „Ich will zum heutigen Tage nichts ausschließen. Fußball ist manchmal verrückt“, sagt der Torjäger. Und vielleicht meldet sich ja auch Schalke 04.