Auch ohne erstes Tor: Aouchiche bringt „Hauch von Champions League“ nach Schalke

Von einem „Spektakel“ nach dem 5:3 des FC Schalke 04 über den 1. FC Magdeburg, von einer „begeisternden Leistung“ und nicht zuletzt von der großen offensiven Klasse, über die S04 jetzt verfüge. Natürlich sei Edin Dzeko dabei der zentrale Faktor. Aber auch ein weiterer Neuzugang bringe viel Qualität mit, was sich jetzt schon konstatieren lasse.
So sieht es jedenfalls die WAZ bezüglich Adil Aouchiche, der gar einen „Hauch von Champions League“ auf Schalke verbreite. Und dies nicht allein qua seiner Herkunft, der er sieben Jahre lang bei Paris St. Germain in seiner französischen Heimat ausgebildet worden war.
Seine technische Finesse lasse er immer selbstbewusster aufblitzen, dabei war die Partie am Samstagabend erst sein dritter Einsatz für seinen neuen Club. Wie Aouchiche gegen den 1. FC Magdeburg „zauberte“, mit Hackentricks seine Gegner alt aussehen ließ, das habe an die auf Schalke nun schon länger vermisste Königsklasse des europäischen Fußballs erinnert.
Hilfreich sei dabei zudem, dass er sich mit dem weiteren Neuzugang Moussa Ndiaye fußballerisch gut verstehe. Was Aouchiche selbst nicht verwundert, schließlich sei dieser auf ähnlichem Niveau wie er selbst ausgebildet worden, beim FC Barcelona.

Adil Aouchiche „schon jetzt ein Unterschiedsspieler“
Dass man sich in Fußball-Deutschland die Augen reibe über die hohe Qualität, die sich der FC Schalke in Adil Aouchiche an Land gezogen hat, sei der guten Arbeit des neuen Kaderplaners Max Lüftl zu verdanken. Als Aouchiche vor gerade einmal drei Wochen auf der Geschäftsstelle von S04 unterschrieb, kannte den zuvor drei Jahre in Großbritannien spielenden Franzosen hierzulande kaum jemand.
Nun hat er sich in nur drei Partien in der 2. Bundesliga in den Fokus gespielt. Aouchiche sei, so die WAZ weiter, der „Inbegriff einer Soforthilfe. Er überzeugt bislang auf allen Ebenen, ist fleißig gegen den Ball und stark mit dem Ball.“ Mit solch hoher fußballerischer Klasse seien die Fans von S04 in den letzten Jahren nicht gerade verwöhnt worden. Er sei „schon jetzt ein Unterschiedsspieler – ganz ohne Anpassungsprobleme“.
Selbst, dass das 1:0 gegen Magdeburg offiziell nicht ihm angerechnet, sondern als Eigentor gewertet wird, tut diesem Phänomen keinen Abbruch. So kommt der technisch so ansehnlich wie effizient agierende Aouchiche immerhin auf drei Assists in drei Einsätzen, weil er auch den zweiten Schalker Treffer vorbereitete. Und wird dann wohl in Kürze sein erstes Tor im Dress von Schalke 04 feiern – vielleicht schon am nächsten Samstag im Auswärtsspiel bei der SpVgg Greuther Fürth.