Millionen-Deal geplatzt: Diesen Stürmer wollte Schalke verpflichten

Der FC Schalke stand im Winter kurz vor der Verpflichtung eines neuen Angreifers. Doch der geplatzte Wechsel von Moussa Sylla machte den bereits ausgehandelten Deal zunichte.
Das Winter-Transferfenster beim FC Schalke 04 war geprägt von großen Plänen – und einem spektakulären Dominoeffekt. Während die Verpflichtung von Edin Dzeko für Aufbruchsstimmung sorgte, scheiterte im Hintergrund ein nahezu perfekter Deal.
Nach Informationen aus der Bild-Sendung True or Not True stand Schalke kurz vor der Verpflichtung des angolanischen Angreifers Capita vom polnischen Erstligisten Radomiak Radom. Demnach waren sich Verein und Spieler bereits einig, auch die Ablöse in Höhe von rund zwei Millionen Euro soll verhandelt gewesen sein. Der Transfer des 24-Jährigen galt intern offenbar als nahezu fix.
Doch der Deal war eng an einen anderen Wechsel geknüpft – und genau dieser platzte spektakulär. Stürmer Moussa Sylla sollte den Klub im Winter verlassen und zum MLS-Klub New York City FC wechseln. Die Ablöse hätte sich Medienberichten zufolge auf bis zu sieben Millionen Euro inklusive Boni belaufen. Ein Großteil dieser Einnahmen war offenbar bereits für die Verpflichtung Capitas eingeplant.
Capita schon einig mit Schalke: Der Dominoeffekt um Sylla
Stattdessen kam es zum Eklat. Anfang Februar teilten die Königsblauen mit: „Da New York City FC den bereits vollständig ausgehandelten Deal aus nicht nachvollziehbaren Gründen nachverhandeln wollte und dabei unverhältnismäßige Parameter setzte, kommt der Wechsel von Moussa Sylla nun nicht zustande.“
Auch Sportvorstand Frank Baumann zeigte sich deutlich: „Die Verträge waren nicht nur ausgehandelt, sondern bereits unterschrieben. Nun einen nicht bestandenen Medizincheck vorzuschieben und damit eine Klausel im Vertrag zu aktivieren, ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar – denn Moussa ist gesund und spielfit.“
Mit dem geplatzten Millionen-Transfer fehlte Schalke letztlich das Budget für den angolanischen Linksfuß. Capita blieb in Polen – und der erhoffte personelle Umbau in der Offensive unvollendet. Statt eines Neuzugangs setzt der Klub nun weiter auf Sylla selbst. Trainer Miron Muslic machte zuletzt klar: „Ich bin felsenfest davon überzeugt: Moussa Sylla wird noch ein großer Faktor im Frühjahr.“