„Einer der größten Vereine der Welt“: Aouchiche schwärmt von Schalke

Der FC Schalke hat mit Adil Aouchiche einen Neuzugang verpflichtet, der keinen Zweifel an seiner Entscheidung lässt. Der Franzose schwärmt vom Klub, vom Umfeld – und von seiner neuen Aufgabe in Gelsenkirchen.
Adil Aouchiche ist erst seit wenigen Tagen Spieler des FC Schalke 04, doch seine Worte lassen keinen Zweifel daran, wie bewusst er sich für den Revierklub entschieden hat. „Als ich vom Interesse von Schalke gehört habe, war mir klar, dass ich nur hierhin kommen möchte“, sagte der 23-Jährige bei seiner ersten Medienrunde in Gelsenkirchen. Andere Optionen habe er bewusst ausgeblendet: „Ich wollte mit keinem anderen Klub mehr sprechen.“
Der Franzose, der aus der Nachwuchsakademie von Paris St. Germain stammt, beschreibt seinen Start bei den Königsblauen als von Offenheit und Herzlichkeit geprägt. Er habe bereits mit der Mannschaft trainiert und schnell Anschluss gefunden. „Ich bin wirklich glücklich, hier zu sein, ein Teil dieses großen Klubs“, erklärte Aouchiche und betonte den positiven Eindruck vom Team und vom Umfeld.
Überzeugt habe ihn vor allem das Gesamtpaket. Schalke sei für ihn „einer der größten Vereine der Welt mit großer Historie“. Dazu komme der besondere Stellenwert des Fußballs in Deutschland. Aouchiche schwärmt vom „deutschen Spirit“ und davon, dass Fußball hier gelebt werde. Für ihn sei das die perfekte Grundlage, um Leistung zu bringen und sich weiterzuentwickeln.
Schalke-Neuzugang Aouchiche mit Vertrag bis 2027
Sportlich verfolgt der Mittelfeldspieler klare, aber bewusst nüchtern formulierte Ziele. „Erst einmal möchte ich so viel spielen wie möglich, so viele Spielminuten sammeln“, sagte er. Wichtig sei für ihn auch, den Fußball wieder zu genießen und der Mannschaft zu helfen. Langfristig wolle er seine Erfahrung einbringen und Verantwortung übernehmen, auf und neben dem Platz.
Nach mehreren Stationen in Frankreich, England und Schottland sieht er Schalke nun als Chance für einen Neuanfang. Der bis 2027 datierte Vertrag sei für ihn kein Thema. Entscheidend sei das Vertrauen. „Sie glauben an mich, und wir finden Vertrauen zueinander – und dann gehen wir gemeinsam nach vorne.“
Auch sportlich bringt Aouchiche klare Vorstellungen mit. Seine Lieblingsposition sei die Acht, er könne aber im zentralen Mittelfeld variabel eingesetzt werden. „Hauptsache ich habe die nötige Freiheit auf dem Platz“, sagte er – wohl wissend, dass am Ende die Anforderungen des Trainers zählen.