Marin Ljubicic kommt nicht – Spur zu Capita wieder heißer?

Bis Montagabend hat der FC Schalke 04 noch Zeit, einen neuen Stürmer und damit Nachfolger für Moussa Sylla zu finden, dessen Wechsel zum New York City FC zwar nach wie vor nicht offiziell ist, aber zeitnah über die Bühne gehen sollte. Während noch offen ist, wie konkret das Interesse an Joel Grodowski nach einer durchgesickerten Anfrage beim Angreifer von Arminia Bielefeld tatsächlich ist, gibt es Updates von zwei anderen Kandidaten.
Nicht zu S04 kommen wird Marin Ljubicic, der in den vergangenen Wochen und auch schon vor der Verpflichtung von Edin Dzeko heiß gehandelt wurde, der nun aber stattdessen in der Rückrunde in der Nachbarschaft für einen Ligarivalen auf Torejagd gehen wird. Nach Informationen von Sky soll Ljubicic am heutigen Freitag den Medizincheck bei Fortuna Düsseldorf absolvieren und dann bis zum Ende der Saison vom 1. FC Union Berlin an die Rheinländer verliehen werden.
Während Düsseldorf keine Kaufoption für Ljubicic erhält, war Schalke zwar länger interessiert, soll sich aber laut Sky schon vor einigen Tagen aus dem Poker zurückgezogen haben. Wohl einerseits, weil mit Union keine Einigung in finanzieller Hinsicht absehbar war. Und andererseits, weil der Schalker Fokus auf einem anderen Stürmer liegen soll.
Schalke Favorit bei Capita?
Um wen es sich dabei handelt, ist nicht bekannt. Allerdings verlautet aus Polen, dass die Königsblauen nach wie vor um Capita von Radomiak Radom werben. Wie der polnische Journalist Sebastian Staszewski berichtet, bemühen sich zwar auch Vereine aus der Türkei und aus China um den 24 Jahre alten Angolaner, doch in der Pole Position soll sich Schalke befinden.
Die Gespräche zwischen beiden Vereinen sollen schon länger laufen und weit fortgeschritten sein. Weiterhin steht eine Ablöse im Bereich von zwei Millionen Euro im Raum, die Schalke wohl durchaus stemmen könnte, wenn der Sylla-Verkauf wie angedacht über die Bühne geht.
Durchaus möglich allerdings ist auch, dass S04 einen Stürmer im Blick hat, der bislang medial nicht aufgetaucht ist und dessen Verpflichtung hinter den Kulissen vorangetrieben wird.