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Diese Vorteile verschafft der Spielplan Schalke im Abstiegskampf

Frank Baumann
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Das frühe Transferfenster und ein lösbares Heimspiel zum Jahresabschluss könnten Schalke im Abstiegskampf entscheidende Vorteile verschaffen.


Für den FC Schalke 04 spitzt sich der Abstiegskampf zu. Doch der Spielplan hält für die Königsblauen auch einige Chancen bereit. Besonders die ungewöhnlich frühe Winterpause könnte sich als großer Vorteil erweisen. Anders als in vielen vergangenen Spielzeiten öffnet das Transferfenster diesmal bereits nach 14 Spieltagen. Damit bleibt dem Revierklub mehr Zeit, um auf mögliche Schwachstellen zu reagieren und den Kader für die entscheidende Saisonphase zu verstärken.

Ganze 20 Ligaspiele stehen nach der Winterpause noch aus. Die Verantwortlichen bekommen somit die Möglichkeit, frühzeitig nachzujustieren und mit neuen Kräften eine gute Rückrunde zu spielen. Wie wertvoll Wintertransfers sein können, zeigte bereits die Abstiegssaison 2022/23.

Damals verpflichtete Schalke für insgesamt 450.000 Euro gleich sieben Spieler. Besonders Moritz Jenz und Tim Skarke erwiesen sich als wichtige Verstärkungen. Nach einer katastrophalen Hinrunde mit lediglich neun Punkten und sieben Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz kämpften sich die Knappen beinahe noch zum Klassenerhalt. Unter Thomas Reis blieb S04 in zwölf der 17 Rückrundenspiele ungeschlagen und holte starke 22 Punkte.

Frank Baumann kann Wintertransfers

Auch das jüngste Wintertransferfenster macht Hoffnung. Trotz der weiterhin angespannten finanziellen Situation gelang es den Verantwortlichen, mit überschaubaren Mitteln echte Leistungsträger nach Gelsenkirchen zu holen. Dejan Ljubicic kostete lediglich 750.000 Euro und entwickelte sich sofort zu einer wichtigen Stütze. Sein Siegtor gegen Paderborn war zudem ein entscheidender Schritt in Richtung Aufstieg.

Edin Dzeko, Adil Aouchiche, Moussa Ndiaye und Kevin Müller kamen ablösefrei oder per Leihe. Vor allem Dzeko, Aouchiche und Ndiaye hoben die Qualität der Mannschaft spürbar an. Maximilian Lüftl und Frank Baumann haben damit gezeigt, dass sie auch mit begrenztem Budget gezielt Verstärkungen finden können.

Edin Dzeko
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Vielleicht gelingt Baumann sogar ein Transfer mit langfristigem finanziellen Mehrwert. Während seiner Zeit bei Werder Bremen verpflichtete er im Januar 2018 Milot Rashica für 8,1 Millionen Euro. Der Offensivspieler sammelte in der folgenden Saison 18 Torbeteiligungen in 30 Pflichtspielen und steigerte seinen Marktwert innerhalb eines Jahres von 5 auf 35 Millionen Euro. Ein solcher Coup wäre für Schalke finanziell kaum zu stemmen, ein vergleichbarer Glücksgriff aber umso wertvoller. Schließlich könnten solche Transfererlöse perspektivisch auch bei den Eigenkapitalauflagen helfen.

Eine weitere Chance bietet der Spielplan: Zum Jahresabschluss empfängt Schalke Schlusslicht Borussia Mönchengladbach. Mit einem Heimsieg gegen die schwächste Offensive der Liga könnte S04 das erfolgreiche Kalenderjahr 2026 versöhnlich abschließen, sich über dem Strich halten und zugleich die Ausgangslage für mögliche Neuzugänge verbessern.