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Asien-Cup verlegt: Warum das gut für Schalke ist

Satoshi Tanaka
Foto: Getty Images

Der Asien-Cup sollte eigentlich im Winter stattfinden, wurde nun aber nach hinten geschoben. Um genau zu sein um satte elf Monate. Grund dafür sind die Unruhen in Saudi-Arabien. 


Am gestrigen Dienstag wurde bestätigt, dass es eine Zeitplanänderung gibt. Die Verschiebung sei im „Interesse aller teilnehmenden Mannschaften, Offiziellen, Zuschauer und sonstigen Beteiligten notwendig“, hieß es weiter. Der Zeitplan werde dem Weltverband FIFA zur Genehmigung vorgelegt.

Heißt: Der Weltverband muss noch das finale Go der Verlegung in den Dezember und Januar 2027/28 geben. Aber es deutet alles darauf hin, dass es so kommen wird.

Schalke atmet auf

Die Königsblauen begrüßen diese Entscheidung ganz sicher. Denn mit Satoshi Tanaka und Hee-chan Hwang hätten zwei Spieler für dieses Turnier abgestellt werden müssen. Inklusive Vorbereitung und einer Erholungszeit nach dem Turnier hätten die Spieler im Maximalfall sechs Partien verpasst. Das ist alles andere als ideal, gerade in einer Phase, in der die Weichen für die zweite Saisonhälfte gestellt werden.

Hee-chan Hwang
Foto: IMAGO

Die Verlegung gibt Schalke mehr Planungssicherheit. So müssen im Winter nicht noch mehr Löcher im Kader gestopft werden. Zudem ist das Verletzungsrisiko bei einem solchen Turnier mitten in der Saison natürlich auch besonders hoch. Beide Spieler bekommen jetzt die Chance, sich in einer normalen Winterpause auszuruhen und die Akkus aufzuladen.

Aktuell greifen sich Saudi-Arabien und die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz aus dem Jemen an. In dem Krieg herrschte seit 2022 eine Waffenruhe. Doch im Juli eskalierte der Konflikt im Zuge des Iran-Krieges neu. Seitdem gerät Saudi-Arabien massiv unter Beschuss aus dem Jemen, wobei unter anderem Flughäfen und Ölanlagen getroffen wurden. Die Organisatoren waren kürzlich noch guter Dinge, was die Austragung des Turniers angeht, jetzt folgte aber die Kehrtwende.