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Schalke-Streichliste enthüllt: Diese drei Profis sollen gehen

Frank Baumann
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Nach dem schwachen Saisonstart plant Schalke 04 bereits für den Winter. Gleich drei Profis stehen auf der Streichliste der Königsblauen.


Beim FC Schalke 04 laufen die Vorbereitungen auf die Winter-Transferperiode. Trotz der sportlich angespannten Situation planen die Königsblauen allerdings keine große Einkaufstour. Stattdessen steht zunächst die Verkleinerung des Kaders im Mittelpunkt. Gleich drei Profis könnten den Verein im Winter verlassen.

Wie im Sky-Podcast Schalker Markt berichtet wird, stehen Finn Porath, Anton Donkor und Max Grüger auf der Streichliste der Schalker Verantwortlichen. Alle drei spielen unter Trainer Miron Muslic derzeit keine Rolle mehr und kamen in dieser Saison bislang ausschließlich für die U23 in der Regionalliga West zum Einsatz.

Besonders bei Donkor könnte sich ein Wechsel anbahnen. Zuletzt sollen die Go Ahead Eagles Deventer und der belgische Klub KVC Westerlo Interesse am 28 Jahre alten Linksverteidiger gezeigt haben. Sein Vertrag läuft ebenso wie der von Porath im kommenden Sommer aus. Grüger ist dagegen noch bis 2028 an Schalke gebunden. Auch bei Porath deutet sich Bewegung an. Der 29-Jährige soll mit seiner aktuellen Situation unzufrieden sein und hat kürzlich seine Berateragentur gewechselt. Mittlerweile wird er von Rogon vertreten.

Porath, Donkor und Grüger sollen Schalke verlassen

Hinter den möglichen Abgängen stecken vor allem wirtschaftliche Überlegungen. „Die wirtschaftliche Situation bleibt angespannt. Besonders das frühe Aus im DFB-Pokal bei Dynamo Dresden hat die finanziellen Möglichkeiten zusätzlich eingeschränkt“, erklärt Sky-Reporter Dirk große Schlarmann.

Bryan Lasme, Anton Donkor und Finn Porath
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Große Ablösesummen dürfte Schalke für das Trio kaum kassieren. Immerhin könnten die Verantwortlichen um Sportvorstand Frank Baumann durch eingesparte Gehälter neuen finanziellen Spielraum schaffen. Erst danach wären laut Sky mögliche Verstärkungen wieder ein Thema. Eine gezielte Suche nach Neuzugängen findet derzeit jedoch nicht statt. Sollte sich eine günstige Gelegenheit ergeben, könnte Schalke dennoch zuschlagen. Vor allem in der Offensive wäre eine zusätzliche Alternative denkbar.

Ungeachtet der schwierigen Lage genießt Trainer Miron Muslic weiterhin das Vertrauen der Vereinsführung. Die Verantwortlichen berücksichtigen die zahlreichen verletzungsbedingten Ausfälle und sehen den Coach nicht als Hauptverantwortlichen für die sportliche Krise. Ein Trainerwechsel steht deshalb aktuell nicht zur Debatte. Stattdessen soll Muslic die Mannschaft stabilisieren und den Klassenerhalt sichern.