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Stimmen zum 0:0 in Köln: „Die Resilienz hat uns bis zum Schluss getragen“

Miron Muslic
Foto: IMAGO

Nach den beiden Niederlagen zuvor beim SC Freiburg (1:2) und gegen den 1. FSV Mainz 05 (0:1) hat der FC Schalke 04 am Samstagnachmittag beim 1. FC Köln zumindest wieder einen Teilerfolg eingefahren. Mit dem torlosen Unentschieden in der Domstadt war man im königsblauen Lager nach Schlusspfiff zufrieden, auch weil sich die ohnehin angespannte Personalsituation mit der verletzungsbedingten Doppel-Auswechslung kurz vor der Pause von Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi weiter zugespitzt hat.


„Ich bin sehr zufrieden und stolz, wenn man bedenkt, dass uns acht Stammspieler innerhalb weniger Tage wegbrechen. Die Situation mit Robin und Soufi war ein weiterer Schockmoment, aber es hat uns nicht gebrochen, sondern noch stärker gemacht. Wichtig war, danach nicht aus der Bahn zu fliegen, daher ein großes Lob an die Jungs, die Resilienz hat uns bis zum Schluss getragen“, freute sich Trainer Miron Muslic über einen trotz der suboptimalen Umstände stabilen und bis zum Ende wehrhaften Auftritt seiner Elf.

Insbesondere mit dem Spiel gegen den Ball war Muslic hochzufrieden: „Defensiv war das wieder eine Top-Performance. Wir haben ein drittes Spiel ohne Gegentor als Aufsteiger, das muss man zu diesem Zeitpunkt erst einmal schaffen, deshalb geht der Punkt auch voll in Ordnung“, so der Schalker Chefcoach, der auf der Vereinshomepage auch offensive Fortschritte ankündigte: „Und auch vorne haben wir viel gearbeitet und gefährliche Momente erschaffen. Die nächste Konsequenz sind dann die Tore – und wir werden uns noch weiterentwickeln.“

Youri Mulder sieht das „richtige Gesicht“

Loris Karius sah im Auftreten der Knappen auch die passende Antwort auf die schwächere Vorstellung bei der Heimpleite gegen Mainz: „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung und ebenfalls eine gute Reaktion. Wir waren von der ersten Minute an gut im Spiel und haben den Kampf angenommen“, konstatierte der Schlussmann, der sich zwar über das erneute Spiel ohne Gegentor freute, sich selbst aber nicht in den Vordergrund rücken wollte:  „Dass ich zu Null spielen konnte und erneut als „Man of the Match“ ausgezeichnet wurde, freut mich. Aber die gesamte Mannschaft hat die Trophäe verdient. Die Jungs vor mir haben gut geackert und kaum Abschlüsse der Kölner zugelassen.“

Youri Mulder, Schalke 04
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Youri Mulder wollte seinen Vorrednern nicht widersprechen und teilte deren Analysen: „Wir haben heute wieder unser richtiges Gesicht gezeigt – und das bei all den Ausfällen, die uns diese Woche getroffen haben. Die Jungs haben das sehr gut gemacht, mit etwas mehr Ruhe und Abgeklärtheit hätten sie sicher auch ein Tor erzielen können. Aber die Art, wie sie gekämpft haben, hat mir sehr gefallen. Deshalb geht das Unentschieden auch in Ordnung.“