Schalke News

Schalke-Flirt startet unter deutschem Trainer durch

George Ilenikhena
Foto: IMAGO

Im Sommer wurde George Ilenikhena mit einem Wechsel zu Schalke 04 in Verbindung gebracht. Jetzt startet er in Saudi-Arabien durch.


Anfang Februar 2026 war der junge Stürmer überraschend für satte 33 Millionen Euro von der AS Monaco zu Al-Ittihad gewechselt. Dort sollte der Nigerianer niemand Geringeren als Karim Benzema ersetzen, der den Klub in Richtung Al-Hilal verlassen hatte. Ilenikhena konnte sich jedoch nicht durchsetzen und nur zu insgesamt sechs Kurzeinsätzen in der Saudi Pro League und der asiatischen Champions League. Ein Tor gelang ihm dabei nicht.

Während der Sommer-Transferphase stand daher schon wieder ein Abschied aus der Wüste im Raum. Neben Trabzonspor, Bologna und dem FC Sevilla soll sich auch Schalke 04 mit dem Youngster beschäftigt haben. Al-Ittihad wollte den Angreifer jedoch nur dauerhaft abgeben, eine Leihe lehnte der Verein ab. Angesichts eines Marktwertes in Höhe von zehn Millionen konnte S04 diese Option daher nie konkret verfolgen.

Für Schalke zu teuer: Ilenikhena trifft doppelt gegen Ronaldo-Klub

Ilenikhena blieb schließlich doch bei Al-Ittihad und ist dort inzwischen einer der großen Profiteure des Trainerwechsels. Im Juli folgte Jens Wissing auf Sergio Conceicao. Der 38-jährige Deutsche setzt voll auf den 20 Jahre alten Ilenikhena. Zwar kommt der Stürmer hin und wieder noch von der Bank, meist steht er unter Wissing jedoch in der ersten Elf und zahlte das Vertrauen in den ersten Wochen der Saison zurück.

In der Saudi Pro League gelangen dem ehemaligen Monaco-Talent vier Tore und zwei Vorlagen in sechs Einsätzen. Zuletzt stand er dreimal in Folge in der ersten Elf und war währenddessen an fünf Treffern direkt beteiligt. Gegen Ronaldo-Klub Al-Nassr traf Ilenikhena doppelt. Mit vier Toren ist er neben Steven Bergwijn und Youcef En-Nesyri der gefährlichste Offensivspieler der Wissing-Elf, die derzeit Rang zwei in der Saudi Pro League belegt. Auch im King’s Cup traf er in der ersten Runde gleich doppelt.

Jens Wissing
Foto: IMAGO

Setzt der Nigerianer seine Entwicklung fort, dürfte sich sein Marktwert bald wieder der Ablösesumme annähern, die Al-Ittihad Anfang des Jahres an Monaco überwies – und Ilenikhena endgültig vom Schalke-Radar verschwinden.