Ehemaliger Schalke-Stürmer: Kehrt Teuchert nach Deutschland zurück?

Beim FC Schalke 04 konnte sich Cedric Teuchert als junger Spieler nicht durchsetzen. In Hannover wusste er dagegen zu überzeugen.
Nach zwei Jahren in der Major League Soccer könnte es den Angreifer nun alte Wirkungsstätte zurück ziehen. Derzeit hält sich Teuchert nach seinem Vertragsende bei St. Louis City in der U23 der Hannoveraner fit, wie die Neue Presse berichtet, ist eine Verpflichtung des vereinslosen Angreifers inzwischen ein Thema beim Zweitligisten.
Mit Neuzugang Marcel Hartel hat Teuchert im Profikader von Hannover 96 jedenfalls einen Fürsprecher. „Klar würde ich mich freuen, wenn er herkommen würde. Gerade auch von seiner Art und Weise, wie er Fußball spielt, und auch von seiner Persönlichkeit her“, sagte der frühere U21-Nationalspieler, der 45-mal an Teucherts Seite für St. Louis auf dem Feld stand: „Wir hatten eine sehr schöne gemeinsame Zeit in Amerika. Und jetzt bin ich auch in Hannover, der Kontakt ist sehr eng geblieben.“
Auf Schalke ohne Tor: Teuchert traf nur für die U23
Ein neuer Mittelstürmer ist weiterhin Thema beim Zweitligisten, wie Aufsichtsrat Martin Kind gegenüber Bild bestätigte: „Wir waren an einigen dran, und Herr Boldt hat mit einigen Verhandlungen geführt. Es ist aber eben nicht zum Abschluss gekommen. Das heißt nicht, dass man die Entscheidung damit aufgehoben hat. Wir brauchen jetzt halt noch mal Zeit, um zu sehen, welche Spieler ohne Arbeitsvertrag auf dem Markt sind. Das ist auch eine Option, die wir auf der Agenda haben und weiter begleiten.“
Für Teuchert wäre es bereits die dritte Unterschrift in der niedersächsischen Landeshaupstadt. 2019 wurde der Angreifer von Schalke 04 an die 96er verliehen und erzielte in 23 Spielen sechs Tore. Im Anschluss wechselte Teuchert zu Union Berlin, ehe er 2022 zurückkehrte. Insgesamt schoss der ehemalige Nürnberger 34 Tore in 97 Einsätzen für Hannover 96.

Beim FC Schalke 04 kam er deutlich seltener zum Zug. Nach seinem Durchbruch beim FCN zahlte S04 im Winter 2018 eine Million Euro an die Freunde aus Nürnberg. Anders als etwa Guido Burgstaller, der ein Jahr zuvor den gleichen Wechsel vollzogen hatte, konnte sich der Junioren-Nationalspieler am Berger Feld nicht durchsetzen. Für die Profis blieb er in 15 Pflichtspielen torlos, bei der U23 erzielte er in der Oberliga drei Treffer in zwei Einsätzen.