Personal-Update vor Union Berlin: Schalke-Coach Muslic über Dzeko und Karaman

Die Begeisterung war riesig. Gegen den schier übermächtigen Rekordmeister Bayern München erkämpfte sich der FC Schalke 04 beim 0:0 einen Zähler. Doch noch wartet Königsblau auf den ersten Sieg und den ersten Treffer nach der Rückkehr in die Bundesliga. Am Freitag (11. September, 20:30 Uhr) bietet sich beim 1. FC Union Berlin eine neue Chance.
Der Punktgewinn gegen den FC Bayern „gibt uns Selbstvertrauen“, zitiert Ruhr24 Schalkes Chef-Trainer Miron Muslic (43) auf der Pressekonferenz vor dem Gastspiel bei den Eisernen. Doch am Freitagabend benötige seine Mannschaft „einen anderen Fokus“.
Wie S04 ist auch Union Berlin mit einem Remis und einer Niederlage in die neue Spielzeit gestartet. Auf das 3:3 zum Auftakt gegen Eintracht Frankfurt folgte eine herbe 0:4-Klatsche gegen Bayer Leverkusen. Trotz der wenig überzeugenden Bilanz des kommenden Gegners müsse sein Team „Struktur“ und „Intensität“ auf den Rasen bringen. „Wenn wir das nicht machen, bekommen wir Schwierigkeiten“, warnt Muslic.
Chance für Hwang?
Die Abwehr müsse erneut so geschlossen auftreten wie gegen München. „Solange aber die Abstände stimmen, sind wir immer im Spiel“, ist Muslic überzeugt und ergänzt: „Es geht um eine gute Balance.“ Beim Auftakt in Augsburg habe seine Elf damit jedoch „Probleme gehabt“. Das Resultat ist bekannt: Die Fuggerstädter fuhren mit ihren schnellen und beweglichen Spitzen einen 3:0-Sieg ein.

Nicht zur Verfügung steht weiterhin Ron Schallenberg (27), der eine Rotsperre absitzt. Ansonsten könne er „aus dem Vollen schöpfen“, frohlockt Muslic. „Darüber sind wir sehr glücklich.“ Neuzugang Hee-chan Hwang (30) gehört erstmals dem Spieltagskader an.
„Wir haben fast jede Position doppelt besetzt. Das gibt uns sehr viele Optionen“, lässt sich der S04-Trainer nicht in die Karten schauen. Ob Kenan Karaman (32) und Edin Dzeko (40) gegen die Köpenicker in der Startelf stehen werden, mochte er daher nicht preisgeben. Allerdings stellt er für das Duell mit den Berlinern Veränderungen in der Anfangsformation in Aussicht, da seine Mannschaft dieses Mal vor „einer ganz anderen Aufgabe“ stehe.