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Leihe offiziell: S04-Aufstiegsheld zurück in Deutschland

Jean-Paul Ndiaye
Foto: IMAGO

Sein Abschied aus Gelsenkirchen sollte nicht von Dauer sein. Doch Moussa Ndiaye (24) kehrte nicht mehr zum FC Schalke 04 zurück. Ein Wiedersehen mit dem Linksverteidiger wird es dennoch geben.


In der Rückrunde der Saison 2025/26 kickte Ndiaye auf Leihbasis für Königsblau. Er absolvierte insgesamt 14 Spiele in der 2. Bundesliga, in denen er zwei Treffer vorbereitete. Nur einmal gehörte der Senegalese nicht der Startelf an. Mit seinen Leistungen trug er maßgeblich zur Rückkehr in die Bundesliga bei.

Doch nach dem Aufstieg musste Ndiaye zu seinem Stammverein RSC Anderlecht zurückkehren. Der Haken: Schalke 04 besaß keine Kaufoption für den 24-Jährigen. Dennoch bemühte sich Sportvorstand Frank Baumann (50), den Abwehrmann zurückzuholen.

Obgleich der Spieler seine Karriere gerne auf Schalke fortgesetzt hätte, scheiterte der Deal jedoch. Finanziell ließ sich das von Anderlecht geforderte Paket aus Ablöse und Boni in Höhe von drei bis fünf Millionen Euro für den klammen Revierklub nicht stemmen.

Die Notwendigkeit für einen Transfer Ndiayes ist mittlerweile nicht mehr existent. Für die linke Außenbahn verpflichtete S04 Robin Gosens (32). Zudem hat Top-Talent Vitalie Becker (21) seinen Vertrag langfristig bis 2030 verlängert.

Wiedersehen im Januar 2027

Trotz der gescheiterten Bemühungen, Ndiaye nach Gelsenkirchen zurückzuholen, wird es zu einem Comeback des Linksverteidigers in der Veltins-Arena kommen. Allerdings wird er sich im Trikot des SV Werder Bremen präsentieren. Die Weserstädter leihen den Ex-Schalker bis zum Ende dieser Saison von Anderlecht aus.

„Moussa ist ein technisch guter und laufstarker Außenverteidiger“, freut sich Peter Niemeyer (42), Leiter Profifußball bei Werder, über die Verpflichtung Ndiayes. Der Neuzugang blickt voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe. „Ich kenne den Fußball in Deutschland und einige Stadien der Bundesliga bereits und weiß, wie intensiv und leidenschaftlich hier Fußball gespielt wird“, betonte der Profi bei seiner Vorstellung.

Moussa Ndiaye
Foto: IMAGO

Anders als Schalke sicherte sich der SV Werder eine Kaufoption für Ndiaye. In Anderlecht läuft der Vertrag des Außenverteidigers noch bis 2028.

An seine alte Wirkungsstätte kehrt der Schalker Aufstiegsheld Mitte Januar 2027 zurück, wenn sich am 16. Spieltag Königsblau und Grün-Weiß in der Veltins-Arena duellieren.