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Ex-Schalker Ouwejan steht kurz vor einem Wechsel nach Japan

Thomas Ouwejan
Foto: IMAGO

„Es war eine sehr schöne Zeit.“ Thomas Ouwejan denkt noch immer gerne an seine drei Jahre auf Schalke zurück. Nun bricht der 29 Jahre alte Standard-Spezialist auf zu neuen Ufern. Den Niederländer zieht es nach Japan.


Mit Blick auf die neue Spielzeit zeigt sich Ouwejan optimistisch, was die Chancen des Aufsteigers angeht. Dem Team von Miron Muslic (43) traut er im Gespräch mit Reviersport den Verbleib in der Bundesliga absolut zu: „Die Mannschaft ist zusammengeblieben. Ich hoffe, dass sie nicht noch einmal so etwas erleben wie wir damals.“ Sein Tipp: „Ich glaube, dass Schalke die Klasse halten wird.“

Ouwejan verließ nach 77 Einsätzen (21 Scorerpunkte) Schalke im Sommer 2024 und schloss sich der NEC Nijmegen an. In der Saison 2025/26 gelang den Rot-Grün-Schwarzen in der Eredivisie ein sensationeller 3. Platz. Der Defensiv-Spezialist trug aber nur wenig zum Erfolg bei. Nach 31 Pflichtspielen im ersten Jahr stand er in der vergangenen Saison nur noch neunmal auf dem Rasen. In der gerade erst begonnen Spielzeit gönnte ihm Chef-Trainer Dick Schreuder (55) bislang nicht eine Minute auf dem Platz.

Nijmegen in der CL-Qualifikation gescheitert

In den Play-offs zur Champions League scheiterte Nijmegen jedoch jüngst an dem norwegischen Sensations-Team Bodö/Glimt (1:3, 0:3). Nun startet die NEC in der Europa League und trifft dort u. a. auf Benfica Lissabon, Juventus Turin, Stade Rennes und Dinamo Zagreb.

Der Ex-Schalker wird an den Gastspielen auf internationaler Bühne nach Informationen von Voetbal International jedoch nicht mehr teilnehmen. Demnach wechselt Ouwejan nach Japan zu Machida Zelvia. Beim aktuellen Tabellenführer der J League trifft er auf den Nationalspieler und WM-Teilnehmer Koki Ogawa (29), der erst vor wenigen Tagen von Nijmegen nach Machida gewechselt ist.

Thomas Ouwejan
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Sollte der Transfer nach Japan tatsächlich zu Stande kommen, dürfte Ouwejan nicht allzu häufig in der Veltins-Arena anzutreffen sein. Im Juli erklärte er noch: „Ich hoffe, dass ich noch oft vorbeikommen und jetzt wieder ein paar schöne Bundesligaspiele sehen kann.“