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Brisantes Transfer-Theater um Ex-Schalker Larsson

Jordan Larsson
Foto: IMAGO

Ein Vereinswechsel ist im modernen Fußball wahrlich nichts Außergewöhnliches. Doch die Situation, in der sich der Ex-Schalker Jordan Larsson (29) befindet, ist dennoch nicht alltäglich.


Allzu oft schnürte Larsson seine Fußballschuhe nicht für Königsblau. In der Hinserie 2022/23 wechselte der Schweden-Stürmer ablösefrei von Spartak Moskau zum damaligen Bundesliga-Aufsteiger. „Jordan passt mit seiner Art Fußball zu spielen sehr gut zu uns. Er sucht immer wieder das Eins-gegen-Eins und ist jederzeit in der Lage, sich mit seinem Tempo und seiner Technik durchzusetzen“, jubelte der damalige Chef-Trainer Frank Kramer (54) über den Neuzugang.

Durchgesetzt hat sich Larsson allerdings nicht. Seine Bilanz fiel für eine Offensivkraft mit null Treffern und null Torvorlagen katastrophal aus. Nach nur einem halben Jahr zog S04 die Notbremse und verlieh den Sohn von Welt-Star Henrik Larsson (heute 54) zum FC Kopenhagen. In der dänischen Hauptstadt blühte der Internationale auf und feierte nach einer Pause von vier Jahren sogar sein Comeback für Schwedens Auswahl.

Nach mehr als 140 Einsätzen für den FCK entschied sich der Schalke-Flop, die Löwen in diesem Sommer zu verlassen. Ziel ist Al-Ettifaq aus der saudi-arabischen Profi-Liga. Dort träfe Larsson etwa auf Moussa Dembélé (30/früher Celtic, Atlético Madrid, Lyon) oder auch Jack Hendry (31/Celtic, Club Brügge).

„Im Fußball kann alles passieren“

Doch angekommen in der Wüste ist der 29-Jährige bis heute nicht. Ganz im Gegenteil: Larsson läuft weiterhin für Kopenhagen auf – wenn auch wohl nur Abruf. Am Sonntag (2. August) stand er im Auswärtsspiel gegen Silkeborg IF sogar in der Startelf. Beim 3:1-Erfolg leitete er das zwischenzeitliche 1:1 durch den Dreifach-Torschützen Mohamed Elyounoussi (31) ein. Es war seine 56. Torbeteiligung im 142. Spiel für den FC Kopenhagen.

Jordan Larsson
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„Die Spieleranmeldung ist aufgrund bürokratischer Hürden schwierig“, erklärt Larsson laut bold.dk nach der Partie seine aktuelle Situation. „Alles läuft über die Liga und muss genehmigt werden. Das betrifft nicht nur mich, sondern viele andere Spieler, die noch keine Bestätigung erhalten haben“, führt er ergänzend aus.

Sein Abgang, der bereits geregelt schien, kann noch scheitern. „Im Fußball kann alles passieren“, stellt Larsson achselzuckend fest. Es sei „eine seltsame Situation, weil man nicht weiß, ob man gehen oder bleiben soll“. Ob der Ex-Schalker jemals Spieler von Al-Ettifaq werden wird, steht keineswegs fest. „Die Zeit wird es zeigen“, blickt der 29-Jährige voraus. „Ich kann nicht sagen, ob es morgen passiert, in drei Wochen oder ob es überhaupt passiert.“