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Zuschauer statt nächster Schritt: Bitteres Trainingslager für zwei Schalke-Talente

Max Grüger
Foto: IMAGO

Vor einem Jahr galten Max Grüger und Zaid Tchibara noch als Hoffnungsträger bei Schalke 04. Inzwischen sind beide Talente außen vor.


Keine einzige Testspielminute sammelte das Duo im Trainingslager im Stubaital. Gegen den FC Kharkiv zählten Grüger und Tchibara gar nicht erst zum Kader, im zweiten erfolgreichen Test gegen Fagiano Okayama saßen sie über die komplette Spielzeit nur auf der Bank. Selbst im Training blieb den Eigengewächsen aus der Knappenschmiede oft nur die Zuschauerrolle, bei Spielformen mussten sie meist zusehen, wie die Kollegen Abläufe einstudierten.

Besonders für den 21-jährigen Grüger ist die Entwicklung unter Miron Muslic enttäuschend. In der Saison 2024/2025 zählte der passsichere Sechser neben Taylan Bulut noch zu den wenigen Lichtblicken in Königsblau und durfte sich Hoffnungen machen, auch unter Muslic zum Stammpersonal zu zählen.

Talente in der Sackgasse? Schalke liegen keine Leih-Angebote vor

Auch der Trainer hält grundsätzlich viel von Grüger und beförderte den Youngster zu Beginn seiner Amtszeit gleich in den Mannschaftsrat. Auf dem Rasen konnte der ehemalige Junioren-Nationalspieler dieser Rolle jedoch nicht gerecht werden und sammelte in der Aufstiegssaison nur vier Einsätze in der 2. Bundesliga. Zwei Verletzungen warfen das Talent dabei zurück, doch auch wenn Grüger fit war, setzte Muslic nur selten auf ihn.

Dass sich an Grügers Reservistenrolle bald etwas ändert, ist unwahrscheinlich. Mit Ron Schallenberg, Soufiane El-Faouzi, Satoshi Tanaka und Luca Vozar ist die Konkurrenz im Mittelfeldzentrum groß. Auch der 20 Jahre alte Tchibara liegt in der Offensivhierarchie weit hinter Leistungsträgern wie Dejan Ljubicic, Adil Aouchiche, Moussa Sylla oder Kenan Karaman zurück. Der Außenstürmer wurde nach seinem Debüt im Frühjahr 2025 von einem Kreuzbandriss ausgebremst und kämpft seither um den Anschluss.

Zaid Tchibara
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Bei beiden Absolventen der Knappenschmiede ist eine Leihe denkbar, konkrete Angebote liegen Königsblau laut Ruhr24 derzeit aber nicht vor. Mit Mika Wallentowitz verabschiedete sich vor wenigen Tagen bereits ein Eigengewächs auf Leihbasis in Richtung Fürth. Auch Finn Porath und Anton Donkor können sich einen neuen Verein suchen. Beide kamen zwar beim 3:1 gegen Fagiano Okayama zum Einsatz, spielen in den Planungen für die Bundesliga aber keine große Rolle mehr.