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Wöber über den Schalke-Wechsel und Tränen nach verpasster WM

Maximilian Wöber
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Maximilian Wöber spricht nach seinem Wechsel über sein schwieriges Jahr, die verpasste WM und warum er beim S04 sofort Feuer und Flamme war.


In der Champions-League-Saison 2022/23 bereitete Maximilian Wöber einst für RB Salzburg einen schönen Treffer gegen den FC Chelsea vor. Sein präzises Zuspiel in die Mitte vollendete ein gewisser Junior Adamu gegen den damals 80 Millionen Euro teuren Keeper Kepa zum Ausgleich. Damals ahnten wohl weder Wöber noch Adamu, dass sie wenige Jahre später gemeinsam das Schalke-Trikot tragen würden.

Wöber kommt ablösefrei nach Gelsenkirchen, nachdem sein Vertrag beim englischen Premier-League-Klub Leeds United vorzeitig aufgelöst wurde. Schalke sicherte sich damit einen Innenverteidiger mit über 170 Erstligaspielen, Champions-League-Erfahrung und Bundesliga-Kenntnissen aus Stationen bei Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen. Der Vertrag läuft bis 2027 und ist nach WAZ-Informationen stark leistungsbezogen gestaltet.

Im Gespräch mit dem Kurier beim Trainingslager im Stubaital sprach Wöber offen über ein außerordentlich schwieriges Jahr. Das große Ziel war die Weltmeisterschaft mit Österreich, doch kurz vor dem Turnier zog er sich eine Verletzung zu. „Schlimmer hätte es nicht laufen können. Für mich war die große Motivation natürlich die Weltmeisterschaft. Umso bitterer war es dann, dass ich mir am Ende noch eine kleine Verletzung geholt hab. Dann war der Traum vorbei.“ Die Konsequenz: „Am Anfang war es sehr hart. Als es endgültig war, sind einige Tränen geflossen.“

Wöber zum Schalke-Transfer war „sofort Feuer und Flamme“

Umso enthusiastischer fiel die Reaktion von ihm und seiner Frau auf die Schalke-Anfrage aus. „Als die Gespräche begannen, waren wir sofort Feuer und Flamme. Am liebsten wären wir noch am selben Tag hingeflogen“, sagte Wöber. Sportlich bringt er neben seinem Verletzungspech bemerkenswerte Referenzen mit.

Maximilian Wöber
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Bei Ajax Amsterdam war er Teil der legendären Mannschaft unter Erik ten Hag, die 2018/19 ins Champions-League-Halbfinale einzog. Prominente Mitspieler waren Frenkie de Jong und Matthijs de Ligt. In der Gruppenphase spielte Ajax zweimal unentschieden gegen den FC Bayern und qualififzierte sich für die K.O-Phase, ehe Wöber im Januar 2019 an Sevilla ausgeliehen wurde.

Bei RB Salzburg spielte er später an der Seite von Stars wie Erling Haaland, Dominik Szoboszlai und Bemjamin Sesko. Youri Mulder ist überzeugt: „Sein Profil gibt uns die Möglichkeit, ihn defensiv in unterschiedlichen Grundordnungen einzusetzen.“ Für Wöber selbst ist klar, dass er noch Arbeit vor sich hat: „Wenn man die Spielidee kennt, die Miron und sein Team spielen möchten, weiß man, dass die sehr intensiv ist. Da fehlt mir sicher noch ein bisschen was.“