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Schalke-Transfer von Publikumsliebling steht auf der Kippe

Frank Baumann
Foto: IMAGO

Nach seiner starken Leihe möchte der FC Schalke 04 Moussa Ndiaye fest verpflichten. Doch die Verhandlungen mit RSC Anderlecht gestalten sich schwieriger als erhofft.


Der FC Schalke 04 muss weiter um eine feste Verpflichtung von Moussa Ndiaye bangen. Der 24 Jahre alte Linksverteidiger wechselte im Winter auf Leihbasis von RSC Anderlecht nach Gelsenkirchen, nachdem die Königsblauen kurzfristig Ersatz für den verletzten Vitalie Becker benötigten. Mit konstant starken Leistungen spielte sich der Senegalese unter schnell in die Herzen der Fans und gehörte zu den Leistungsträgern der Aufstiegsmannschaft Trainer Miron Muslic.

Schon früh war klar, dass Schalke Ndiaye gerne dauerhaft halten würde. Doch genau das könnte schwieriger werden als erhofft. Eine Kaufoption wurde bei der Leihe nicht vereinbart, weshalb beide Vereine nun eine Ablöse frei aushandeln müssen.

Wie die BILD berichtet, verlangt Anderlecht derzeit rund vier Millionen Euro für den Außenverteidiger. Der belgische Rekordmeister kann dabei selbstbewusst verhandeln: Ndiaye besitzt noch einen Vertrag bis 2028 und hat seinen Marktwert mit seinen Auftritten auf Schalke deutlich gesteigert. Hinzu kommt, dass die Knappen auf der linken Abwehrseite weiterhin Bedarf haben.

Schalke prüft bereits Alternativen zu Moussa Ndiaye

Für Schalke ist die geforderte Summe dennoch nur schwer darstellbar. Zwar haben sich die finanziellen Rahmenbedingungen verbessert, allerdings soll das vorhandene Budget auf mehrere Baustellen im Kader verteilt werden. Aus diesem Grund beschäftigen sich Sportvorstand Frank Baumann und die Vereinsführung laut BILD parallel auch mit anderen Kandidaten für die linke Seite.

Moussa Ndiaye
Foto: IMAGO

Eine endgültige Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen. Nach Informationen der Zeitung laufen die Gespräche weiter, sodass eine Annäherung bei der Ablöse nicht ausgeschlossen ist. Ob am Ende tatsächlich eine Einigung erzielt wird, bleibt jedoch offen.

Die Verantwortlichen blicken der Situation dennoch gelassen entgegen. Schalke rechnet im weiteren Verlauf des Transferfensters noch mit Einnahmen durch Spielerverkäufe – unter anderem gilt ein Wechsel von Moussa Sylla weiterhin als möglich. Außerdem könnte ein verkleinerter Kader zusätzlichen finanziellen Spielraum schaffen. Deshalb hoffen die Königsblauen, dass sich in den kommenden Wochen doch noch eine Lösung findet und Ndiaye auch künftig das Schalke-Trikot trägt.