Kann Schalke Ndiaye zurückholen? So ist der aktuelle Stand

Nach dem Ende seiner Leihe kehrt Moussa Ndiaye zunächst zum RSC Anderlecht zurück. Schalke 04 hofft dennoch weiter auf eine feste Verpflichtung des Linksverteidigers.
Für Moussa Ndiaye endet das Kapitel FC Schalke 04 vorerst. Der Linksverteidiger war lediglich bis zum 30. Juni vom RSC Anderlecht ausgeliehen und muss deshalb zunächst nach Belgien zurückkehren. Ob es dabei bleibt, ist allerdings noch offen. Die Königsblauen um Sportvorstand Frank Baumann würden den 23-Jährigen nach seiner starken Rückrunde gerne dauerhaft verpflichten. Eine Kaufoption wurde bei der Leihe allerdings nicht vereinbart, weshalb Schalke nun auf die Entscheidung des belgischen Erstligisten angewiesen ist.
In Anderlecht hat sich zuletzt einiges verändert. Nach längerer Suche wurden mit Antoine Sibierski ein neuer Sportchef und mit Vitor Bruno ein neuer Cheftrainer installiert. Erst jetzt kann der Klub die Kaderplanung für die kommende Saison konkret angehen – und damit auch über Ndiayes Zukunft entscheiden.
Offen ist vor allem die Frage, welche Rolle der Senegalese künftig in Anderlecht spielen soll. Denkbar ist sowohl ein Verbleib im Kader des belgischen Traditionsvereins, der in der Qualifikation zur Europa League antritt, als auch ein Verkauf, um Einnahmen für den Kaderumbau zu generieren.
Schalke kämpft weiter um Ndiaye
Nach Informationen der WAZ soll Ndiaye in der kommenden Woche gemeinsam mit weiteren Leih-Rückkehrern wieder ins Training in Anderlecht einsteigen. Eine vorzeitige Freigabe für Schalke gab es demnach nicht. Im aktuellen Kader auf der Vereinswebsite wird der Linksverteidiger zudem noch nicht geführt. Trotzdem haben die Königsblauen laut dem Bericht die Hoffnung auf eine Rückkehr noch nicht aufgegeben.

Ndiaye gilt demnach intern weiterhin als Wunschlösung für die linke Abwehrseite, nachdem er sich in der Rückrunde unter Trainer Miron Muslic schnell als Stammspieler etabliert hatte und einen wichtigen Beitrag zum Bundesliga-Aufstieg leistete. Für den Trainingsauftakt ist Schalke auf dieser Position zwar zunächst ausreichend besetzt. Mit Vitalie Becker, Anton Donkor und Finn Porath stehen drei Alternativen zur Verfügung. Allerdings könnten Donkor und Porath den Verein im Laufe der Sommer-Transferperiode noch verlassen, sofern passende Angebote eingehen.
Damit bleibt Ndiaye für Schalke ein wichtiges Transferziel. Ob eine Rückkehr nach Gelsenkirchen möglich wird, hängt nun vor allem von der Entscheidung in Anderlecht ab. Erst wenn der belgische Klub seine Personalplanung abgeschlossen hat, dürfte Bewegung in die Verhandlungen kommen. Bis dahin bleibt den Königsblauen nur, abzuwarten.