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Schalkes Leihrückkehrer: Keine Zukunft für Hamache und Co.?

Ilyes Hamache und Martin Wasinski
Foto: IMAGO

Im Sommer werden vier Schalker Leihspieler zurückkehren. Wie gut waren sie bei ihren Leihen und wie geht es für sie bei Schalke weiter?


Auf Schalke laufen die Planungen für die Bundesliga bereits auf Hochtouren. Mit Loris Karius wurde verlängert, Satoshi Tanaka als erster Neuzugang vorgestellt und auch Edin Dzeko soll bleiben. Gleichzeitig kehren mit Ilyes Hamache, Martin Wasinski, Steve Noode und Mauro Zalazar vier Leihspieler zurück, deren Zukunft in Gelsenkirchen offen ist.

Am interessantesten erscheint die Situation bei Ilyes Hamache. Der ehemalige französische U20-Nationalspieler war an Amiens verliehen. In der Liga kam er auf lediglich 14 Startelfeinsätze von 34 möglichen Spielen. Der Tabellenletzte Amiens gewann sechs seiner 34 Ligaspiele, kassierte 65 Gegentore und verpasste den Klassenerhalt um stolze zwölf Punkte. Hamache selbst kam auf drei Tore und eine Vorlage in der Liga, überzeugte dafür im Pokal mit drei Treffern in vier Partien.

Seine dribbelstarke und risikoreiche Spielweise brachte immer wieder gute Ansätze hervor, passte allerdings nur bedingt zum Abstiegskampf in Frankreich. Da Schalke im kommenden Jahr ebenfalls im Abstiegskampf stecken wird, dürfte es für ihn erneut schwierig werden, sich so für einen Kaderplatz zu empfehlen. Aufgrund seines Alters und seiner individuellen Qualität dürfte Hamache allerdings weiterhin einen Markt besitzen.

Schalkes Rückkehrer mit langen Verträgen und durchwachsenen Leihen

Neben Hamache besitzt auch Martin Wasinski noch einen Vertrag bis 2028. Während seiner Leihe in die zweite belgische Liga spielte der 22-Jährige überwiegend als Rechtsverteidiger und überzeugte mit acht Vorlagen in 28 Ligaspielen. Erst in den Aufstiegs-Play-offs scheiterte sein Klub. Mit seinen Leistungen hat sich der Belgier in der Heimat wieder auf den Radar anderer Vereine gespielt, für die Bundesliga dürfte es jedoch kaum reichen.

Martin Wasinski
Foto: IMAGO

Steve Noode gehörte bei Titus Petingen zu den Dauerbrennern. Der 21-jährige Kameruner absolvierte 97 Prozent aller möglichen Spielminuten und stand in 29 von 30 Ligaspielen in der Startelf. Der einst aus einer Fußballakademie in Kamerun verpflichtete Innenverteidiger überzeugte vor allem durch seine Zuverlässigkeit. Nach Stationen in Kamerun und Luxemburg dürfte der Sprung in die Bundesliga allerdings zu groß sein.

Ähnliches gilt für Mauro Zalazar. Der 21-Jährige steht auf Schalke noch bis 2028 unter Vertrag und kam während seiner Winterleihe für die U23 des SC Braga auf elf Einsätze, davon acht von Beginn an. In diesem Zeitraum gewann Braga allerdings nur drei Spiele und auch Zalazar konnte sich kaum für höhere Aufgaben empfehlen. Ob die Portugiesen die vereinbarte Kaufoption ziehen, ist offen. Nach aktuellem Stand besitzt auch der Uruguayer keine realistische Perspektive im Schalker Profikader.